Die Abteilung für Möbel und Einrichtungsgegenstände war schon immer eines der wichtigsten Standbeine von Koller Auktionen. Als eines der wenigen Auktionshäuser bietet Koller zweimal jährlich ein höchst erlesenes Angebot europäischer Möbel vom 17. bis 19. Jahrhundert an, welches die Aufmerksamkeit von Käufern aus der ganzen Welt auf sich zieht.
Zu den Spitzenmöbeln der letzten Jahre gehören eine Lack-Kommode, die CHF 1 Mio. erzielte, ein Sekretär "à abattant", welcher für CHF 925 000 verkauft wurde, eine Lackanrichte von Grohé, für die ein Bieter CHF 567 000 bezahlte, und eine Boulle-Kommode "en bureau" mit einem Resultat von CHF 963 000. Eine weitere Spezialität der Abteilung sind erlesende Pendulen und Bronzen, die ebenfalls seit Jahren mit Erfolg versteigert werden.

Die Auktionen für Möbel finden jeweils im März und September statt. Einlieferungen werden gerne bis spätestens Mitte Januar und Mitte Juli entgegen genommen. Für unverbindliche Schätzungen steht der Experte der Abteilung zu Ihrer Verfügung.
Nächste Auktion: 19. September 2013
Einlieferungsschluss: 12. Juli 2013

Vorbesichtigungen
Zürich: 7. bis 15. September 2013
Genf: 3./4. September 2013 (Highlights)
München: 28./29. August 2013 (Highlights)

Die Auktionen für antike Möbel und Dekorationen finden ab 2013 zwei Mal jährlich statt, im März und September.

Möbel und Dekorationen - 21. März 2013 / Highlights Online Katalog  PDF Katalog
Vor allem Tapisserien der Renaissance und des Frühbarocks verkauften sich in der Möbelauktion sehr gut. Eine etwa zwei mal zwei Meter grosse Renaissance-Tapisserie aus Nordfrankreich mit der Darstellung tanzender Paare, hergestellt in den Jahren um 1500/20, erzielte CHF 60 000 (Lot 1024). Ebenso viel brachte eine etwas grössere Tapisserie aus Tournai mit der Darstellung der Heiligen drei Könige, gefertigt ca. 1520 (Lot 1039). Von den rund zehn Prunk-Appliken, die angeboten wurden, waren die vier im Louis- XVI-Stil von Henry Dasson & Cie. gefertigten Exemplare mit einem Verkaufspreis von CHF 52 800 die erfolgreichsten (Lot 1323); andere verkauften sich innerhalb der Schätzungen. Schöne Resultate brachten auch der Kombinationstisch aus der Meisterwerkstatt von Jean-François Oeben, gefertigt in den Jahren um 1760; er ging für CHF 60 000 in neuen Besitz (Lot 1176). Das Paar Louis-XV-Kommoden aus der Lombardei wurde für CHF 38 400 verkauft (Lot 1120). Unter den Boulle-Möbeln waren v. a. die Anrichte im Régence-Stil von Guillaume Grohé (Lot 1296) sowie das grosse "Bureau Mazarin" aus den Jahren um 1700 (Lot 1128) gefragt. Sie erzielten ein Resultat von CHF 24 000 bzw. 42 000.
  • 2078
  • A164 / 1024
    TAPISSERIEFRAGMENT,
    Renaissance, wohl Nordfrankreich, um 1500/1520.

    Verkauft für CHF 60 000 (inkl. Aufgeld)
  • 2078
  • A164 / 1207
    ACHATVASE MIT BRONZEMONTUR,
    Louis XVI, Paris, 18./19. Jh.

    Verkauft für CHF 66 000 (inkl. Aufgeld)
  • 2078
  • A164 / 1039
    TAPISSERIE "LES TROIS MAGES",
    Renaissance, Tournai, um 1520.

    Verkauft für CHF 60 000 (inkl. Aufgeld)
  • 2078
  • A164 / 1176
    KOMBINATIONSTISCH,
    Louis XV, sign. J.F. OEBEN, Paris, um 1760.

    Verkauft für CHF 60 000 (inkl. Aufgeld)
  • 2078
  • A164 / 1076
    TAPISSERIE "LA CHASSE AU SANGLIER",
    Renaissance, Flandern, um 1580/1620.

    Verkauft für CHF 36 000 (inkl. Aufgeld)
  • 2078
  • A164 / 1320
    AMEUBLEMENT,
    spätes Louis XVI, Paris, um 1820/1840.

    Verkauft für CHF 60 000 (inkl. Aufgeld)
  • 2078
  • A164 / 1101
    TAPISSERIE "LA DECOUVERTE DE MOISE",
    Barock, Amiens, um 1630/1650.

    Verkauft für CHF 38 400 (inkl. Aufgeld)
  • 2078
  • A164 / 1120
    PAAR KOMMODEN,
    Louis XV, wohl Lombardei, 18. Jh.

    Verkauft für CHF 38 400 (inkl. Aufgeld)
  • 2078
  • A164 / 1128
    BUREAU-MAZARIN MIT BOULLE-MARKETERIE,
    Louis XIV, Paris, um 1700.

    Verkauft für CHF 38 400 (inkl. Aufgeld)