Porzellan und Silber im Zeitalter der Aufklärung - Die Zürcher Sammlung Dr. René und Friederike Felber
Spezial-Auktion vom 22. März 2010

Ergebnisliste
689   S10/501
KLEINE AUSRUFERFIGUR EINES STICHVERKÄUFERS, Zürich, Modell um 1768/1770.

Verkauft für CHF 21 600 (inkl. Aufgeld)

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  S10/614
SELTENE TÜRKENGRUPPE, ZÜRICH, DAS MODELL UM 1770.

Verkauft für CHF 28 800 (inkl. Aufgeld)

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689   S10/689
VERMEIL-JAGDSCHALE, Augsburg 1682.
Mit Meistermarke Max Merzbach.

Verkauft für CHF 11 400 (inkl. Aufgeld)

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693   S10/693
JAGDSCHALE MIT REISEBESTECK, Augsburg um 1700.
Mit Meistermarken Johann Friedrich Kaufmann und Hieronymus Schuch II.

Verkauft für CHF 39 600 (inkl. Aufgeld)

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706   S10/707
6 KERZENSTÖCKE, Zürich um 1800.
Mit Meistermarke Johannes Balber.


Verkauft für CHF 14 400 (inkl. Aufgeld)

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  S10/634
AUF HUND REITENDER AFFE, Zürich, das Modell um 1775.
Aus dem Umkreis von Valentin Sonnenschein.

Verkauft für CHF 24 640 (inkl. Aufgeld)

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  S10/567 bis 574

Die achtteilige Serie der Jahreszeiten erzielte einen Gesamtpreis von
CHF 175 500 (inkl. Aufgeld).

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  S10/684
VERMEIL-POKAL, Zürich, 2. Viertel 17. Jh.
Mit Meistermarke Hans Caspar Gyger.

Verkauft für CHF 20 400 (inkl. Aufgeld).

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Antikes Porzellan gilt als ein Sammlergebiet - so die verbreitete und oft geäusserte Meinung - das sich nicht mehr gleicher Beliebtheit erfreut wie noch vor 30 Jahren. Die Ergebnisse der Sammlung Dr. Felber haben nun eindrücklich das Gegenteil bewiesen. Die vom Kilchberger Ehepaar Dr. Felber in den letzten fünfzig Jahren mit grossem Wissen zusammengetragene Kollektion von ausgewähltem Zürcher Porzellan und Silber des 18. Jh. übertraf mit einem Total von beinahe 1,5 Mio. Franken die Erwartungen um das Doppelte.

Von den 210 angebotenen Figuren, Tassen, Teller und Kannen fanden 90 % neue Besitzer, und bei diesen handelte es sich nicht nur um die ältere Sammlergeneration, sondern auch um jüngere Käufer.
„Diese Sammlung bestach in gleichen Massen durch ihre durchwegs hohe Qualität wie durch ihre die Zürcher Porzellanmanufaktur im Schooren in ihrer ganzen Breite wiederspiegelnden Vollständigkeit. Diesen Umständen war schliesslich das grosse Interesse bereits im Vorfeld der Auktion zu verdanken“, erklärt Sabine Neumaier, die Porzellanexpertin von Koller Auktionen. Und ein renommierter Museumskurator meinte anlässlich der Vorbesichtigung im Gespräch mit dem ebenfalls anwesenden Sammler zum der Bedeutung der Sammlung Rechnung tragenden Auktionskatalog:
„Der von Koller erstellte Katalog der Sammlung Dr. Felber wird ein diese Auktion weit überdauerndes Nachschlagewerk bleiben.“

Die Folge von acht Figuren als Allegorien auf die vier Jahreszeiten, welche den Umschlag des aufwändigen Kataloges zierten, erzielte CHF 175 500 / EUR 122 300. Die Serie von 12 kleinen Ausruferfiguren wurde für CHF 64 920 / EUR 45 200 verkauft, und eine seltene „Türkengruppe“ (Lot 614) verdoppelte ihre Schätzung und fand mit CHF 28 800 / EUR 20 000 einen neuen Besitzer. Mit einer Gruppe von 30 Silberobjekten wurde die Auktion dieser Privatsammlung schliesslich mit dem gleichen Erfolg
beendet wie sie begonnen hatte. Hier reüssierte u.a. ein wunderbares Reisemundzeug (Lot 703), geschaffen in Augsburg
zwischen 1691 und 1671, mit einem Verkaufspreis von CHF 60 000 / EUR 41 800, was der Vervierfachung der Schätzung
entspricht.