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Lot 3029 - Z21 Schweizer Kunst - Freitag, 08. Dezember 2006, 15.30 Uhr

AUGUSTO GIACOMETTI

(Stampa 1877–1947 Zürich)
Pfingstrosen. 1931.
Öl auf Leinwand.
Unten rechts monogrammiert: A.G. Verso auf der Leinwand signiert, datiert und betitelt.
29 x 40 cm.

Das Werk ist am Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft unter der Nr. 24380 registriert. Provenienz: Schweizer Privatbesitz. Literatur: Hartmann, Hans: Augusto Giacometti, Pionier der abstrakten Malerei, ein Leben für die Farbe, Werkverzeichnis Nr. 1533. Augusto Giacomettis Werk wurde künstlerisch durch viele Einflüsse geprägt. So studierte er in Paris und erhielt erste Eindrücke durch die Werke des Spätimpressionismus und des beginnenden Fauvismus. 1902 bis 1915 setzte sich Giacometti in Florenz intensiv mit der Kunst der Frührenaissance auseinander, ab 1915 war er in Zürich gern gesehener Gast im Kreise der Dadaisten. Diese Eindrücke und Studien wurden später ergänzt durch unzählige Kunstreisen nach England, Nordafrika, Holland und Norwegen. Giacometti gelang es, all diese Einflüsse in seinem späteren Werk zu verdichten, speziell in Bezug auf die unverkennbare Kühnheit seiner Farbgebung. Nicht von ungefähr wurde er 1933 vom damaligen Schweizer Radio eingeladen, einen Vortragszyklus zum Thema "Die Farbe und ich" zu halten. Neben seiner intensiven Beschäftigung mit der Farbe war für Giacometti auch stets der (scheinbare) Widerspruch zwischen Gegenständlichkeit und Ungegenständlichkeit ein zentrales Thema, was auch auf dem hier angebotenen Gemälde gut deutlich wird. So wird das Stilleben fast vollständig in flirrende Farbformen aufgelöst, gleichzeitig bleiben aber trotz starker Nahsicht die Pfingstrosen und die Vase erkennbar.

CHF 80 000 / 120 000 | (€ 82 470 / 123 710)

Verkauft für CHF 189 000