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Lot 3044* - A199 Schweizer Kunst - Freitag, 03. Dezember 2021, 14.00 Uhr

GIOVANNI GIACOMETTI

(Stampa 1868–1933 Glion)
Bildnis Ursula Holsboer-Büsch. 1912.
Öl auf Leinwand.
Unten rechts monogrammiert und datiert: 1912 GG.
46,5 × 37,5 cm.

Provenienz:
Sammlung Neumann (Schatzalp), seither über mehrere Generationen im selben Familienbesitz.

Die dargestellte Ursula Holsboer, geborene Büsch war die zweite Ehefrau von Willem Jan Holsboer (1834–1898), dem Begründer der Rhätischen Bahn und Förderer des Kurortes Davos. Sein letzter grosser Traum war ein Sanatorium auf der Schatzalp. Mit seinen beiden Schwiegersöhnen Lucius Spengler und Eduard Neumann realisierte er das Luxussanatorium, das später bekannte Patienten wie Ernst Ludwig Kirchner oder Thomas Mann betreute und auch inspirierte.

In Giovanni Giacomettis Werkverzeichnis findet sich unter der Nummer 1912.15 ein sehr ähnliches Porträt von Ursula Holsboer, das sich wahrscheinlich auch heute noch in der Sammlung von Dr. Eberhard Grisebach, dem Ehemann von Lucius Spenglers Tochter Charlotte, in Jena befindet (Paul Müller und Viola Radlach: Giovanni Giacometti. Werkkatalog der Gemälde, Zürich 1997). Daraus lässt sich schliessen, dass Giovanni Giacometti mehrere Versionen dieses Porträts für die Familie schuf und auch das hier angebotene Werk seither über mehrere Generationen in der Familie blieb.

CHF 12 000 / 18 000 | (€ 11 210 / 16 820)

Verkauft für CHF 13 720 (inkl. Aufgeld)
Angaben ohne Gewähr