Sie haben noch kein Login?

Klicken Sie hier um sich zu registrieren »


Wenn Sie bereits registriert sind - Login:



NEER, EGLON HENDRIK VAN DER

Amsterdam 1635/36–1703 Düsseldorf


Eglon van der Neer war der älteste Sohn des Landschaftsmalers Aert van der Neer, der auch sein erster Lehrer war. Eglon beschloss jedoch, Figurenmaler zu werden und beendete seine Ausbildung bei Jacob van Loo (1614–1670). Von 1655 bis 1658 war er im Fürstentum Orange in Südfrankreich am Hof des Gouverneurs Friedrich van Dohna tätig.
Nach seiner Rückkehr nach Amsterdam im Jahr 1658 heiratete er Maria Wagensvelt, die Tochter eines wohlhabenden Notars. 1663 zog er nach Rotterdam, wo er ein gefragter Maler von raffinierten Konversationsstücken und Porträts wurde. 1671 trat er der Künstlerbruderschaft Pictura in Den Haag bei, ohne sich dort niederzulassen. Van der Neers erste Frau starb 1677 und drei Jahre später zog er nach Brüssel, wo er Marie du Chastel, die Tochter des Malers François du Chastel und selbst Malerin, heiratete. 1687 trat van der Neer in den Dienst von Karl II. von Spanien, blieb aber in den südlichen Niederlanden. Marie du Chastel starb 1692, und fünf Jahre später heiratete Eglon erneut, diesmal Adriana Spielberg, ebenfalls Malerin und Tochter des ehemaligen kurfürstlichen Hofmalers Johannes Spilberg (1619–1690) in Düsseldorf. 1698 wurde Eglon zum Hofmaler des Kurfürsten Johann Wilhelm von der Pfalz ernannt, ein Amt, das er bis zu dessen Tod im Jahr 1703 innehatte. In den letzten Jahren seiner Karriere konzentrierte er sich auf die Malerei äußerst detailreicher Landschaften, von denen viele in der Alten Pinakothek in München erhalten sind.


Möchten Sie Werke von EGLON HENDRIK VAN DER NEER verkaufen? 

Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Auktionsschätzung.
office@kollerauktionen.ch

Jetzt schätzen lassen


ÜBER ALFRED SISLEY

Geboren 1839 in Paris als Sohn eines englischen Kaufmanns, kam Sisley früh mit der englischen Landschaftsmalerei in Berührung. Nach seiner Rückkehr nach Paris begann er 1862 seine Ausbildung im Atelier von Charles Gleyre, wo er Monet, Renoir und Bazille kennenlernte. Gemeinsam arbeiteten sie im Freien, insbesondere im Wald von Fontainebleau. Während Sisleys frühe Werke noch von dunklen Farbtönen und dem Einfluss Corots und Courbets geprägt sind, wendet er sich ab etwa 1870 zunehmend dem Impressionismus zu. Seine Palette hellt sich auf, der Pinselstrich wird freier.

Nach dem Verlust des Familienvermögens während des Deutsch-Französischen Krieges wird Sisley vom Kunsthändler Paul Durand-Ruel unterstützt. Er beteiligt sich an mehreren Impressionisten-Ausstellungen, bleibt jedoch zu Lebzeiten von der Kritik weitgehend unbeachtet. Erst nach seinem Tod 1899 erfährt sein Werk grosse Anerkennung. Heute gilt Sisley als einer der bedeutendsten Landschaftsmaler des Impressionismus.

Alfred Sisleys Werk zeichnet sich durch ein feines Gespür für Bildraum, Komposition sowie das subtile Zusammenspiel von Licht und Schatten aus. In dem beschriebenen Gemälde führt er den Betrachter an den Rand eines Waldes nahe eines kleinen Dorfes in der Île-de-France. Anstatt den Blick in die Tiefe des Raums zu lenken, konzentriert Sisley die Komposition auf das leicht ansteigende Gelände am Waldrand. Der Blick folgt dem unebenen Boden mit Grasflächen und Büschen, dem feinen Schattenspiel der noch kahlen Bäume und gelangt schliesslich zu einem am Wegesrand aufgeschichteten Heuschober. Die differenzierte Wiedergabe von Vegetation sowie die helle, sensible Farbpalette verleihen der Szene eine ruhige, atmosphärische Präsenz.



Werke von Alfred Sisley, die erfolgreich bei Koller Auktionen verkauft wurden



Filter

X
Motiv/Gattung
X
Auktionsdatum
reset


Lot 3058 - A164 Gemälde Alter Meister - Freitag 22 März 2013, 15.00 Uhr

EGLON HENDRIK VAN DER NEER

(Amsterdam 1635/36–1703 Düsseldorf)
Edle Dame an einem Tisch mit Laute und Notenblättern. Um 1667.
Öl auf Holz.
Unten links signiert und datiert: E. van der Neer. 1667/9?.
31,6 × 28,8 cm.

CHF 200 000 / 300 000 | (€ 206 190 / 309 280)

Verkauft für CHF 514 500 (inkl. Aufgeld)
Angaben ohne Gewähr.

Details Mein Katalog Anfragen



Lot 3046* - A208 Gemälde Alter Meister - Freitag 22 März 2024, 14.00 Uhr

EGLON HENDRIK VAN DER NEER

(Amsterdam 1635/36–1703 Düsseldorf)
Der Ohnmachtsanfall. 1680.
Öl auf Holz.
Unten links signiert und datiert: Egelon. vander. Neer fc 1680. Unten rechts mit Nummerierung: 99.
52,3 × 42,6 cm.

CHF 350 000 / 450 000 | (€ 360 820 / 463 920)

Verkauft für CHF 450 000 (inkl. Aufgeld)
Angaben ohne Gewähr.

Details Mein Katalog Anfragen