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PIANCASTELLI, GIOVANNI

Castel Bolognese 1845–1926 Bologna

Giovanni Piancastelli wurde 1845 in Castel Bolognese geboren. In einem örtlichen Kloster erhielt er bei einem Cappucini-Priester den ersten Mal- und Zeichenunterricht. Ab 1860 besuchte er die Scuola di Disegno in Faenza, wo er unter Achille Farina (1804–1879) studierte. 1862 reiste er nach Rom, wo er bei Guido Guidi (1835–1918) in die Lehre ging. An der Accademia di San Luca wo er ebenfalls studierte, lernte er unter anderem bei Francesco Podesti (1800–1895), Vincenzo Pasqualoni (1820–1885), Annibale Angelini (1810–1886) und Antonio Sarti (1797–1880). Zu Beginn seiner Karriere lag sein Fokus auf der Genre- und Landschaftsmalerei, bevor er sich später religiösen Motiven und der Porträtmalerei widmete. Nach seiner Dienstzeit bei der Infanterie stellte ihn Fürst Marcantonio Borghese als Lehrer für Malerei an. Ab 1886 wurde er mit der Neuordnung und Organisation der verstreuten Sammlungen der Borghese betraut, worauf 1902 die Ernennung zum Direktor der Galleria Borghese erfolgte.


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ÜBER ALFRED SISLEY

Geboren 1839 in Paris als Sohn eines englischen Kaufmanns, kam Sisley früh mit der englischen Landschaftsmalerei in Berührung. Nach seiner Rückkehr nach Paris begann er 1862 seine Ausbildung im Atelier von Charles Gleyre, wo er Monet, Renoir und Bazille kennenlernte. Gemeinsam arbeiteten sie im Freien, insbesondere im Wald von Fontainebleau. Während Sisleys frühe Werke noch von dunklen Farbtönen und dem Einfluss Corots und Courbets geprägt sind, wendet er sich ab etwa 1870 zunehmend dem Impressionismus zu. Seine Palette hellt sich auf, der Pinselstrich wird freier.

Nach dem Verlust des Familienvermögens während des Deutsch-Französischen Krieges wird Sisley vom Kunsthändler Paul Durand-Ruel unterstützt. Er beteiligt sich an mehreren Impressionisten-Ausstellungen, bleibt jedoch zu Lebzeiten von der Kritik weitgehend unbeachtet. Erst nach seinem Tod 1899 erfährt sein Werk grosse Anerkennung. Heute gilt Sisley als einer der bedeutendsten Landschaftsmaler des Impressionismus.

Alfred Sisleys Werk zeichnet sich durch ein feines Gespür für Bildraum, Komposition sowie das subtile Zusammenspiel von Licht und Schatten aus. In dem beschriebenen Gemälde führt er den Betrachter an den Rand eines Waldes nahe eines kleinen Dorfes in der Île-de-France. Anstatt den Blick in die Tiefe des Raums zu lenken, konzentriert Sisley die Komposition auf das leicht ansteigende Gelände am Waldrand. Der Blick folgt dem unebenen Boden mit Grasflächen und Büschen, dem feinen Schattenspiel der noch kahlen Bäume und gelangt schliesslich zu einem am Wegesrand aufgeschichteten Heuschober. Die differenzierte Wiedergabe von Vegetation sowie die helle, sensible Farbpalette verleihen der Szene eine ruhige, atmosphärische Präsenz.



Werke von Alfred Sisley, die erfolgreich bei Koller Auktionen verkauft wurden


Lot 3231* - A144 Gemälde des 19. Jahrhunderts - Dienstag 18 März 2008, 16.00 Uhr

GIOVANNI PIANCASTELLI

(Castel Bolognese 1845–1926 Bologna)
Gegenstücke: Emigrazione dell' Agro Romano - Partendo und Tornando.
Öl auf Holz.
Beide Gemälde unten links signiert: Piancastelli.
59,7 x 99,8 cm / 59,1 x 99,9 cm.

CHF 200 000 / 250 000 | (€ 206 190 / 257 730)

Verkauft für CHF 503 000 (inkl. Aufgeld)
Angaben ohne Gewähr.

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