FAUTRIER, JEAN
* 16.5.1898 Paris, † 21.7.1964 Châtenay-Malabry
1898 in Frankreich geboren, zieht Jean Fautrier 1907 nach dem frühen Tod seines Vaters nach England. Er besucht bereits mit 14 Jahren die Royal Academy und später die Slade School of Art, bis er 1917 zum Kriegsdienst eingezogen wird. Durch eine Giftgasverletzung leidet er zeitlebens an einer Lungenkrankheit, wird aus dem Militär entlassen und erholt sich 1920/21 im Tirol. Zu dieser Zeit entstehen die ersten expressiven Porträts und Landschaften, gleichzeitig experimentiert er mit Kompositionen, deren Motiv durch monochrome Farbgebung und schnelle Farbgesten zu verschwinden scheinen. Bis Ende der 1920er Jahre stellt Fautrier in zahlreichen Ausstellungen aus und wird von der Galerie Guillaume in Paris unter Vertrag genommen, bis er sich dann ab 1930 immer mehr von der Kunst zurückzieht und 1934 endgültig Paris verlässt. Bevor er 1940 in das besetzte Paris zurückkehrt, arbeitet er als Skilehrer und Hotelier. Fautrier schliesst sich der Résistance an, wird verhaftet und findet nach seiner Freilassung Unterschlupf im Sanatorium von Dr. Lesavoureux, wo seine Serie "Otages" entsteht, die seinen Durchbruch als Künstler bedeutet. Bis 1954 ist seine finanzielle Lage schwierig, wodurch seine künstlerische Arbeit immer wieder unterbrochen wird. Zu dieser Zeit arbeitet er für den Verlag Gallimard und entwickelt die sogenannten "Originaux Multiples". Nach 1954 bessert sich seine Lage und er beginnt wieder mit Öl zu Malen. Fünf Jahre später gehört er zu den Teilnehmern der documenta II und erhält 1960 mit Hans Hartung den Grossen Preis der Venedig Biennale und zwei Jahre später den Grossen Preis der Tokyo Biennale. Von schwerer Krankheit gezeichnet stirbt Jean Fautrier 1964.
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ÜBER ALFRED SISLEY
Geboren 1839 in Paris als Sohn eines englischen Kaufmanns, kam Sisley früh mit der englischen Landschaftsmalerei in Berührung. Nach seiner Rückkehr nach Paris begann er 1862 seine Ausbildung im Atelier von Charles Gleyre, wo er Monet, Renoir und Bazille kennenlernte. Gemeinsam arbeiteten sie im Freien, insbesondere im Wald von Fontainebleau. Während Sisleys frühe Werke noch von dunklen Farbtönen und dem Einfluss Corots und Courbets geprägt sind, wendet er sich ab etwa 1870 zunehmend dem Impressionismus zu. Seine Palette hellt sich auf, der Pinselstrich wird freier.
Nach dem Verlust des Familienvermögens während des Deutsch-Französischen Krieges wird Sisley vom Kunsthändler Paul Durand-Ruel unterstützt. Er beteiligt sich an mehreren Impressionisten-Ausstellungen, bleibt jedoch zu Lebzeiten von der Kritik weitgehend unbeachtet. Erst nach seinem Tod 1899 erfährt sein Werk grosse Anerkennung. Heute gilt Sisley als einer der bedeutendsten Landschaftsmaler des Impressionismus.
Alfred Sisleys Werk zeichnet sich durch ein feines Gespür für Bildraum, Komposition sowie das subtile Zusammenspiel von Licht und Schatten aus. In dem beschriebenen Gemälde führt er den Betrachter an den Rand eines Waldes nahe eines kleinen Dorfes in der Île-de-France. Anstatt den Blick in die Tiefe des Raums zu lenken, konzentriert Sisley die Komposition auf das leicht ansteigende Gelände am Waldrand. Der Blick folgt dem unebenen Boden mit Grasflächen und Büschen, dem feinen Schattenspiel der noch kahlen Bäume und gelangt schliesslich zu einem am Wegesrand aufgeschichteten Heuschober. Die differenzierte Wiedergabe von Vegetation sowie die helle, sensible Farbpalette verleihen der Szene eine ruhige, atmosphärische Präsenz.
Werke von Alfred Sisley, die erfolgreich bei Koller Auktionen verkauft wurden
JEAN FAUTRIER
CHF 100 000 / 200 000 | (€ 103 090 / 206 190)
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CHF 3 000 / 4 000 | (€ 3 090 / 4 120)
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CHF 4 000 / 5 000 | (€ 4 120 / 5 150)
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CHF 7 000 / 9 000 | (€ 7 220 / 9 280)
Verkauft für CHF 8 750 (inkl. Aufgeld)
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CHF 2 000 / 3 000 | (€ 2 060 / 3 090)
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CHF 2 000 / 3 000 | (€ 2 060 / 3 090)
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CHF 4 000 / 5 000 | (€ 4 120 / 5 150)
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CHF 3 000 / 4 000 | (€ 3 090 / 4 120)
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CHF 3 000 / 4 000 | (€ 3 090 / 4 120)
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CHF 800 / 1 200 | (€ 820 / 1 240)
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