ZAUGG, REMY
* 11.01.1943 Courgenay, † 23.08.2005 Basel
Rémy Zaugg wird 1943 in Courgenay Im Jura geboren. Bereits im Alter von 12 Jahren wird er malerisch aktiv, so entstehen in der Holzscheune des Elternhauses erste Ölbilder und Linolschnitte. Nach dem Schulabschluss besucht er die Kunstgewerbeschule Basel, erhält zweimal das Eidgenössische Kunststipendium. Barnett Newmans „Day before One“ in einer Ausstellung in Basel stellt Zauggs Einstellung und malerischen Standpunkt in Frage. Vor dem Bewusstsein seiner beschränkten Ausbildung entschliesst er sich, der Malerei fortan autodidaktisch zu begegnen.
1972 werden seine Werke erstmals im Kunstmuseum Basel gezeigt, fortan widmen ihm unter anderem die Kunsthalle Bern, Le Consortium Dijon, die Deichtorhalle Hamburg und das Museum für Gegenwartskunst in Basel, Folkwang Museum Essen, sowie zahlreiche internationale Galerien regelmässig Einzelausstellungen. Zauggs Werke sind ebenso an der Biennale de Paris und der documenta 7 vertreten. Auch wird er 1991 beauftragt, eine Retrospektive mit Werken Alberto Giacomettis im Musée d’art moderne Paris zu realisieren. 1995 folgt die Ausstellung über Herzog & de Meuron im Centre Pompidou. Im selben Jahr entsteht das Studio Rémy Zaugg in Mulhouse als Kollaboration mit dem Architektenbüro.
Als einer der radikalsten Schweizer Künstler unserer Zeit behandelt sein Werk tiefgründige Reflexionen über unserer Wahrnehmung der Welt. Während seiner vierzigjährigen Karriere befasst sich Zaugg unter Einsatz von verschiedenen Medien wie Gemälden, Papierarbeiten, architektonischen Entwürfen mit der Verbindung von Sehen und Bewusstsein. Wiederkehrend in seinem Oeuvre sind vor allem typografische Gemälde in verschiedenen Sprachen. Ausstellungskataloge, kritische Texte und Interviews vervollständigen seinen konzeptuellen Beitrag zur Schweizer Gegenwartskunst. Zaugg stirbt 2005 nach schwerer Krankheit in Arlesheim. Zauggs Werke sind unter anderem in folgenden institutionellen Sammlungen ausgestellt: Musée d’art moderne et contemporain, Genf, Musée cantonal des beaux-arts, Lausanne, MUDAM, Luxemburg.
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ÜBER ALFRED SISLEY
Geboren 1839 in Paris als Sohn eines englischen Kaufmanns, kam Sisley früh mit der englischen Landschaftsmalerei in Berührung. Nach seiner Rückkehr nach Paris begann er 1862 seine Ausbildung im Atelier von Charles Gleyre, wo er Monet, Renoir und Bazille kennenlernte. Gemeinsam arbeiteten sie im Freien, insbesondere im Wald von Fontainebleau. Während Sisleys frühe Werke noch von dunklen Farbtönen und dem Einfluss Corots und Courbets geprägt sind, wendet er sich ab etwa 1870 zunehmend dem Impressionismus zu. Seine Palette hellt sich auf, der Pinselstrich wird freier.
Nach dem Verlust des Familienvermögens während des Deutsch-Französischen Krieges wird Sisley vom Kunsthändler Paul Durand-Ruel unterstützt. Er beteiligt sich an mehreren Impressionisten-Ausstellungen, bleibt jedoch zu Lebzeiten von der Kritik weitgehend unbeachtet. Erst nach seinem Tod 1899 erfährt sein Werk grosse Anerkennung. Heute gilt Sisley als einer der bedeutendsten Landschaftsmaler des Impressionismus.
Alfred Sisleys Werk zeichnet sich durch ein feines Gespür für Bildraum, Komposition sowie das subtile Zusammenspiel von Licht und Schatten aus. In dem beschriebenen Gemälde führt er den Betrachter an den Rand eines Waldes nahe eines kleinen Dorfes in der Île-de-France. Anstatt den Blick in die Tiefe des Raums zu lenken, konzentriert Sisley die Komposition auf das leicht ansteigende Gelände am Waldrand. Der Blick folgt dem unebenen Boden mit Grasflächen und Büschen, dem feinen Schattenspiel der noch kahlen Bäume und gelangt schliesslich zu einem am Wegesrand aufgeschichteten Heuschober. Die differenzierte Wiedergabe von Vegetation sowie die helle, sensible Farbpalette verleihen der Szene eine ruhige, atmosphärische Präsenz.
Werke von Alfred Sisley, die erfolgreich bei Koller Auktionen verkauft wurden
RÉMY ZAUGG
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RÉMY ZAUGG
CHF 7 000 / 9 000 | (€ 7 220 / 9 280)
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CHF 1 500 / 2 500 | (€ 1 550 / 2 580)
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RÉMY ZAUGG
CHF 200 / 300 | (€ 210 / 310)
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