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10 Treffer
VERMEIL HUMPEN,
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A168 - Lot 1407

Zürich dat. 1635. Meistermarke Hans Heinrich Müller.

Gewulsteter Fuss mit einfach getrepptem Fussring sowie getriebenen Ovalbuckeln. Deckel mit breitem Rand, gewölbt und gebuckelt. In Hinterglasmalerei Allianzwappen und Jahresangabe 1635, sowie Inschrift "Johannes Ziegler und Barbara Hüettelin von Constanz sein Ehgemähel". Scharnierdeckel mit getriebenen Ovalbuckeln. Ausladender Volutenhenkel in Gestalt einer Herme. Hinterglaskonus fehlt, durch Glasgefäss ergänzt. Mit Schatulle. 19,5 cm, 785g.

TRINKSCHIFF AUF RÄDERN,
TRINKSCHIFF AUF RÄDERN,

TRINKSCHIFF AUF RÄDERN,

A168 - Lot 1427*

Nürnberg 1609-1629. Meistermarke Esaias zur Linden.

Teilvergoldet. Vier Räder tragen den Rumpf des Schiffes, dessen Aussenseite getriebene Wellen und Meeresungeheuer zeigt. Der Bug ist mit einem Trinkrohr in Gestalt eines Tierkopfes versehen, am Heck befindet sich ein volutenförmiger Henkel. Den zentralen Mast schmücken ein geblähtes silbernes Segel und eine Fahne. Bewaffnete Figuren und Kanonen sind an Deck in Stellung gebracht. H 31 cm, 473g.

SELTENER TELLER AUS DEM 'CHRISTIE MILLER' SERVICE,
SELTENER TELLER AUS DEM 'CHRISTIE MILLER' SERVICE,

SELTENER TELLER AUS DEM 'CHRISTIE MILLER' SERVICE,

A168 - Lot 1433

Meissen, um 1740.

Oktagonale Form mit äusserst feiner Landschaftsmalerei mit Schlossanlage am Ufer eines Flusses und im Vordergrund drei Reitern beim Halt vor einem Baum zu ihrer Linken. Kehle und Fahne mit reichem Goldgitterwerkdekor und alternierenden Vierpasskartuschen mit polygonalen und purpurfarbenen Landschaftsvignetten. Unterglasurblaue Schwertermarke, Pressnummer 22. D 22,5 cm.

BEDEUTENDES REISESERVICE MIT DEM VENEZIANISCHEN PATRIZIER WAPPEN
BEDEUTENDES REISESERVICE MIT DEM VENEZIANISCHEN PATRIZIER WAPPEN

BEDEUTENDES REISESERVICE MIT DEM VENEZIANISCHEN PATRIZIER WAPPEN

A168 - Lot 1436*

DER CORRER, Meissen, um 1740.

In seinem originalem Lederkoffer. Jedes Stück bemalt mit dem Wappen der Correr aus Venedig, und verstreuten indianischen Blumen, die Milchkanne mit einer bärtigen Maske, alle weiteren Ausgüsse und Henkel mit vergoldetem Rocaillenwerk. Bestehend aus: eine Kaffeekanne und Deckel, eine Teekanne und Deckel, eine Milchkanne und Deckel, eine Teedose und Deckel, eine Kumme, eine Zuckerdose, eine Soucoupe, sechs Kaffeetassen und Untertassen und sechs Teetassen und Untertassen. Unterglasurblaue Schwertermarken, Pressnummern, eingepresste Drehermarke * auf einer Teetasse. H Kaffeekanne 22,5 cm. Kleine Bestossung am Deckel der Kaffeekanne, kleine flache Bestossungen am Teekannen Deckel, Deckel der Teedose repariert. Der Lederkoffer, 'Futteral' mit grünem Seidenfutter. Schlüssel zum Koffer fehlt (37)

BEDEUTENDES SOCKELELEMENT,
BEDEUTENDES SOCKELELEMENT,

BEDEUTENDES SOCKELELEMENT,

A168 - Lot 1442

Meissen, um 1727-1733.

Das Modell von Georg Fritzsche oder Johann Gottlieb Kirchner. Die Bemalung möglicherweise von Johann Gregorius Höroldt. Konisch geschwungene Form mit seitlichen gerollten Aktanthusblatthandhaben gehöht in Grün und Gold, rückwärtig appliziert mit einer geflügelten Kartusche, auf einem profilierten Metallfuss montiert. Bemalt auf der Frontseite mit der Darstellung Maria Himmelfahrt, dabei vor einer Stadtansicht mit himmelwärts erhobenen Händen und auf die Knie fallende Apostel, die sich vor dem leeren Grab versammeln, in dem nur noch das Leichentuch zu finden ist und der zum Himmel aufsteigenden Mutter Gottes huldigen. Die Mutter Gottes im Kreis von Engeln, die Blüten herabwerfen. Die zungenförmige Kartusche mit seitlichen Flügeln, bemalt mit der Verkündigung Marias. Ränder und Rückseite mit reichem Goldgitter- und Rollwerk. Unterglasurblaue Schwertermarke auf der Innenseite des Sockels. H 29,5 cm ohne Montierung, B 30 cm. Diverse Haar- und Feuerrisse, Akanthusblätter am Rand mit alter Restaurierung.

SCHIFFSPOKAL,
SCHIFFSPOKAL,

SCHIFFSPOKAL,

A168 - Lot 1447*

Nürnberg 1609-1623. Meistermarke Tobias Wolff.

Teilvergoldet. Über dem ovalen, steil gewölbten Standfuss mit breitem Standring sitzt auf dem detailreichen, mit Silberspangen und Silberspanmanschetten gestaltetem Schaft der Schiffsleib. Dieser ist glattwandig und mit einem umlaufendem Dekorband gestaltet. Am Heck und in der Takelage stehen Figürchen von bewaffneten Matrosen. An dem von der Takelage aus Silberdraht gehaltenem Mast wölben sich zwei Segel aus getriebenem Silberblech, dazwischen befindet sich ein bemannter Ausguckkorb. Aus dem gleichen Material ist darüber ein Fähnchen gehisst, das dem Windstrom folgt. Das gestalterische Gesamtprogramm dieses Schiffspokal äussert sich nicht nur in der Grundform des Trinkgefässes, sondern wurde vom Meister Tobias Wolff auch in der Detailbehandlung fortgeführt: So sind auf der Wandung des Fusses in den Wogen spielende Meereswesen dargestellt. Auch die gegossenen Spangen an Schaft und Heck erscheinen in Gestalt solcher Meerestiere. H 49,5 cm, 755g.

FEINES TEE- UND KAFFEESERVICE MIT HEIMISCHEN UND EXOTISCHEN
FEINES TEE- UND KAFFEESERVICE MIT HEIMISCHEN UND EXOTISCHEN

FEINES TEE- UND KAFFEESERVICE MIT HEIMISCHEN UND EXOTISCHEN

A168 - Lot 1456*

JAGDSZENEN, Meissen, um 1760-1765.

In seinem originalen Koffer. Jedes Stück mit exquisiten, teilweise exotischen Jagdszenen, jeweils über einer Konsole aus Blumen, Pflanzen, Rocaillen und Spalierwerk, zwischen verstreuten Blumengebinden, Ränder vergoldet. Bestehend aus: 1 Koffer mit späterem Messingschloss, 1 Kaffeekanne und Deckel, 1 Teekanne und Deckel, 1 Soucoupe, Deckel einer Zuckerdose, 1 Teedose und Deckel, 1 Kumme, 6 Kaffeetassen und Untertassen, 12 Teetassen und Untertassen. Der Koffer mit dunkelrotem Leder überzogen, das Schloss später ergänzt. Unterglasurblaue Schwertermarken. Restaurierungen. ZU BEACHTEN: 1 Untertasse aus der Manufaktur Wien ergänzt, Deckel des Milchkännchens ersetzt, 1 Tasse und Untertasse mit variierter Goldbordüre assortiert.

SCHIFFSPOKAL,
SCHIFFSPOKAL,

SCHIFFSPOKAL,

A168 - Lot 1462*

Augsburg 1600-1610. Meistermarke Heinrich Winterstein.

Teilvergoldet. Der rundovale, glockenförmige Fuss ist mit getriebenem Schweifwerk und Früchtegirlanden geschmückt. Gegossene Hermenvoluten und Silberspanmanschetten bilden den Nodus, der den Schiffsleib trägt. Dieser ist mit flach getriebenen Reliefs gestaltet, die ein von einem Putto bezwungenes Meeresungeheuer zeigen. Zahlreiche Figürchen belagern das Heck und das aus Silberdraht gefertigte Tauwerk des Schiffs. Das in Wind gesetzte Segel und das scheinbar wehende Fähnchen sind aus Silberblech gearbeitet. H 40 cm, 460g.

HEXAGONALE SCHRAUBFLASCHE,
HEXAGONALE SCHRAUBFLASCHE,

HEXAGONALE SCHRAUBFLASCHE,

A168 - Lot 1467*

Leipzig Ende 17. Jh. Meistermarke Johann Paul Schmidt.

Teilvergoldet. Sechsseitiger Korpus. Wandung allseitig getrieben und ziseliert mit Akanthus- und Früchtedekor, alternierend mit Kriegstrophäen und Imperatorenbüsten in entsprechend gestalteten Kartuschen. Schraubdeckel mit umlaufender Akanthusranke und Scharniergriff. Darauf graviertes Wappen sowie Leitspruch der Familie Kotchoubey: "ELEVOR UBI CONSUMOR" Am Boden Kratzzeichen "293.z" sowie Nummerierung "XLI". H 28 cm, 1244g.

1 PAAR VERMEIL GIRANDOLEN,
1 PAAR VERMEIL GIRANDOLEN,

1 PAAR VERMEIL GIRANDOLEN,

A168 - Lot 1481*

London 1738/39. Meistermarke Edward Feline.

Auf abgestuftem, quadratischem Fuss mit eingezogenen Ecken zwischen geflügelten Büsten auf geschupptem Fond. Schaft mit Profil-Büsten auf mattiertem Grund. Gravierter Drache mit Krone auf Fuss, Schaft und Tropfschalen. Kratzeichen "102*/8" im Fuss. H 37 cm, zus. 2600g.