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PRÄCHTIGE FIGUR EINER VIERARMIGEN GÖTTIN.
PRÄCHTIGE FIGUR EINER VIERARMIGEN GÖTTIN.

PRÄCHTIGE FIGUR EINER VIERARMIGEN GÖTTIN.

A169AS - Lot 110*

Nepalesische Schule in Tibet, 14./ 15. Jh. H 30 cm.

Feuervergoldete Kupferlegierung mit zahlreichen Steineinlagen. Die Perlen sind später ergänzt worden. Die Göttin, wahrscheinlich Tara oder Prajnaparamita, sitzt in lalitasana locker und elegant auf einem doppelten Lotosthron. Die vordere Rechte hält einen Vajra, die Linke ruht auf dem Unterschenkel, während das hintere Händepaar erblühte Blumenstängel hält. Bunte Steineinlagen und ein Garudakopf zieren die Krone. Reicher Schmuck bedeckt den Oberkörper, das Beinkleid ist mit Steineinlagen in Blümchenform belegt. Das Gesicht mit dem vertikalen dritten Auge ist leicht zur Seite geneigt und zeigt einen versunkenen Ausdruck. Die am Hinterkopf sichtbare Befestigung, die unten am Sockel entfernt worden ist, spricht dafür, dass diese Figur Teil eines der grossartigen Tashigomang (einer Art figurenbesetztem Stupa) des Klosters Densatil gewesen ist. Dieses Kloster, eins der prächtigsten in ganz Tibet, ist während der Kulturrevolution komplett zerstört worden. Mehrere Forschungsprojekte, darunter eins der Universität Leipzig, befassen sich zur Zeit mit der virtuellen Rekonstruktion des Klosters und seiner Schätze.

USHNISHAVIJAYA.
USHNISHAVIJAYA.

USHNISHAVIJAYA.

A169AS - Lot 133

Tibetochinesisch, 18. Jh. H 33 cm.

Feuervergoldete, schwere Bronze. Die achtarmige Göttin, eine der ältesten weiblichen Gottheiten im Lamaismus, sitzt in dhyanasana auf einem fein gestalteten, umlaufend ausgearbeiteten doppelten Lotosthron. Alle drei Gesichter tragen ein vertikales drittes Auge. Während das Hauptgesicht friedvoll den Blick leicht gesenkt hält, fletschen die beiden seitlichen Gesichter zornvoll die Zähne. Ushnishavijaya ist vor allem in Tibet und in der Mongolei als Personifizierung der Erleuchtungserhöhung beliebt. Klassische, gut proportionierte Figur. Die Attribute in den Händen sowie die Sockelplatte sind verloren.

DHARMADHATU VAGISHVARA MANJUSHRI.
DHARMADHATU VAGISHVARA MANJUSHRI.

DHARMADHATU VAGISHVARA MANJUSHRI.

A169AS - Lot 139

Nepal, datiert Samvat 811 (=1690), H 22,5 cm.

Feuervergoldetes Kupfer. Die achtarmige, vierköpfige Erscheinung des Manjushri trägt neben dem Schwert der Weisheit Lotos, Schlinge, Bogen und Vajra. Auf seinem Knie sitzt Sarasvati, im Hinduismus einst unabhängige Göttin der Musik, hier die begleitende und ergänzende Figur zu Manjushri. Diese Skulptur bildete das Zentrum eines Mandala. Rückseitig Inschrift. Unverschlossen.

PRÄCHTIGE PRIESTERKRONE (MUKUTA).
PRÄCHTIGE PRIESTERKRONE (MUKUTA).

PRÄCHTIGE PRIESTERKRONE (MUKUTA).

A169AS - Lot 140

Nepal, 15./16. Jh. H 33 cm.

Feuervergoldetes Kupfer mit reichen Steineinlagen. Der helmartige Kopfputz wird im Kathmandu-Tal von tantrischen Priestern (vajracarya) zu bestimmten Zeremonien wie zum Beispiel dem Mönchsgelübde getragen. Der Priester übernimmt die Rolle eines Bodhisattvas und schmückt sich entsprechend. Um das Stirnband herum sind die fünf Dhyani-Buddhas angeordnet, im Zentrum Akshobya. Auf der Rückseite sitzt Shadakshari, umgeben von sechs Taras. Auf der Kuppelwölbung sind vier musizierende Gottheiten dargestellt, bekrönt von Vajradhara und Vajrasattva, Rücken an Rücken auf einem Visvavajra. Wunderbare Treibarbeit mit farbenprächtigen Steineinlagen. Die seitlichen Schläfenflügel sind ergänzt. Rückseitig Inschrift in Devanagari.

FABELWESEN MIT PÄONIE.
FABELWESEN MIT PÄONIE.

FABELWESEN MIT PÄONIE.

A169AS - Lot 225

China, Qing-Dynastie, B 8,8 cm.

Hell-seladonfarbene Jade mit weissen Einschlüssen. Ein kauerndes, einhörniges Fabelwesen wendet den Kopf nach hinten, im Maul einen Päonienzweig haltend. Der Ausdruck scheint leicht verschüchtert, was durch die zarten Blumen noch unterstrichen wird. Holzstand.

SITZENDER LUOHAN.
SITZENDER LUOHAN.

SITZENDER LUOHAN.

A169AS - Lot 262

China, 17. Jh. H 9,6 cm.

Caramelfarbener Speckstein, teilweise schwarz gefärbt. Der heiter lächelnde Luohan, möglicherweise Kanakavatsa, sitzt mit einem untergeschlagenen Bein. Auf seinem rechten Unterarm ruht ein Fliegenwedel mit einem Ruyi-Griff, seine linke Hand hat er entspannt auf das angezogene Knie gelegt. Details wie Gesichtszüge, Haare und Gewandsäume sind äusserst fein gearbeitet. Der Sockel weist ebenfalls einen sorgfältigen, reichen Dekor auf, mit einer ausgesparten Stelle passgenau für den Luohan. Signatur auf der Unterseite: Wei Rufen zhi. Min. best.

DREI KLEINE SCHNITZLACK-WANDVASEN.
DREI KLEINE SCHNITZLACK-WANDVASEN.

DREI KLEINE SCHNITZLACK-WANDVASEN.

A169AS - Lot 266

China, Qianlong-Periode, H 17,8 -19 cm.

Die drei Vasen haben unterschiedliche Formate und stehen alle auf einem Holzsöckelchen. Sie sind mit einer Plakette aus hell-seladonfarbener Jade versehen mit je einem Gedicht des Qianlong-Kaisers in vergoldeter Kanzleischrift. Die balusterförmige Vase weist einen äusserst fein geschnitzten Drachendekor auf: Zwei Drachen auf Wellen flankieren die Jade und schliessen zwischen sich ein Cintamani ein. Ein dritter, sich windender Drache ziert den Hals. Die tropfenförmige Vase zeigt glückbringende Fledermäuse auf Wirbelgrund. Die bauchige Vase wird von Blüten auf Wellengrund geschmückt. Helle Bronze ist das Trägermaterial, mit einer rückseitigen Aufhängevorrichtung. (3)

PAAR BLAU-WEISSE VASEN.
PAAR BLAU-WEISSE VASEN.

PAAR BLAU-WEISSE VASEN.

A169AS - Lot 368

China, Guangxu-Marke und aus der Periode, H 39 cm.

Formschöne Balustervasen mit klassischen Dekormotiven in einem klaren Unterglasurblau. Auf einem leicht ausgestellten Fuss mit "classic scroll" folgt ein Lotosblätterband mit Binnenzeichnung. Der Hauptdekor besteht aus umlaufenden Päonien mit verschlungenen Zweigen und Blättern. Er wird auf der Schulter wiederholt, nachdem er durch eine Ruyikopfbordüre und Rillen unterbrochen wurde. Den trompetenförmigen Hals zieren Mäander, Lanzettblätter, erneut Ruyiköpfe und bewegte Wellen. Unterglasurblaue Guangxu-Sechszeichenmarke im Fuss. (2)