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15 Treffer
TÜRMCHENUHR MIT WECKER,
TÜRMCHENUHR MIT WECKER,

TÜRMCHENUHR MIT WECKER,

A176 - Lot 1011*

Renaissance, wohl Augsburg um 1600.

Bronze, Kupfer und Messing vergoldet sowie fein graviert, rechteckiges Gehäuse mit kannelierten Ecklisenen und durchbrochenem Glockenstuhl mit Obeliskenaufsatz auf profiliertem und gekehltem Rechtecksockel. Front mit versilbertem Zifferring mit römischen Stundenzahlen sowie mit altgotischen Ziffern von 1 bis 24 sowie darin Weckerscheibe mit altgotischen Ziffern von 1 bis 12. 1 feiner, gebläuter Stahlzeiger. Verso fein "champlevé"-emaillierte und versilberte Regulierungsscheibe für das Schlagwerk von 1 bis 12. 1 feiner, gebläuter Stahlzeiger. Fein graviertes und vergoldetes Werk mit Darmsaiten und Radunruh sowie Stundenschlag auf Glocke und Wecker.

12,5x12,5x27 cm.

MARIENKRÖNUNG,
MARIENKRÖNUNG,

MARIENKRÖNUNG,

A176 - Lot 1012*

Süddeutschland um 1500/10.

Holz geschnitzt, verso gehöhlt sowie gefasst und teilvergoldet. Maria als Zentralfigur kniend. Sie wird flankiert von Gottvater sowie Christus, die beiden thronend und eine Krone (später) über Mariens Haupt haltend. Fassung berieben, verso und im Sockelbereich zahlreiche Wurmgänge. Hände ergänzt, Krone Gottvaters entfernt. Diverse Fassungsschichten.

H 58 cm.

HEILIGER SEBASTIAN,
HEILIGER SEBASTIAN,

HEILIGER SEBASTIAN,

A176 - Lot 1013

spätgotisch, wohl Niklaus Weckmann (1481-1528), Ulm um 1500.

Linde vollrund geschnitzt und gefasst. Sebastian gebunden an einen Baum, bekleidet mit einem Lendenschurz und durch zahlreiche Pfeile verwundet. Ergänzungen am rechten Fuss sowie an der rechten Hand. Fassung berieben, teils überarbeitet. Wenige Wurmgänge. Pfeile teils ersetzt, teils fehlend.

H 102 cm.

TISCHUHR MIT MONDPHASE UND STERNKONSTELLATIONEN,
TISCHUHR MIT MONDPHASE UND STERNKONSTELLATIONEN,

TISCHUHR MIT MONDPHASE UND STERNKONSTELLATIONEN,

A176 - Lot 1020*

Renaissance, das Werk sign. JOHANNES SAILLER ULM (Johannes Sayler, Angelberg 1597-1668 Ulm), um 1630/40.

Bronze und Messing vergoldet. Rechteckiges Gehäuse mit vorstehendem und von 4 Putten gekröntem Blatt auf gekehltem Sockel mit 4 Maskaronfüssen. Versilberter Kupferzifferring mit römischen Stunden- und Viertelstundenangaben sowie altgotischen Minutenzahlen, sowie inwendig schmaler Zifferring für das Datum, Mondphasenfenster und Mondalter sowie Scheibe für die Sternkonstellation und -position sowie 4 Knoten. 3 fein gravierte, gebläute Stahlzeiger. Vergoldetes und fein graviertes Werk mit Radunruhbrücke ohne Spirale und orginaler Kette und Schnecke sowie mit 2 fein gravierten Stahlhämmern für Stunden- und Viertelstundenschlag auf 2 Glocken mit doppelbezahntem Federhaus für das Schlagwerk. Englische Radunruhbrücke und -fuss später, wohl um 1700 eingebaut.

11x12x12 cm.

HEILIGE ELISABETH VON THÜRINGEN,
HEILIGE ELISABETH VON THÜRINGEN,

HEILIGE ELISABETH VON THÜRINGEN,

A176 - Lot 1025

gotisch, Deutschland, wohl Franken, Anfang 16. Jh

Linde geschnitzt, verso gehöhlt sowie mit Fassungsresten. Die Heilige stehend in einfachem Gewand mit Wimpel und Kopftuch. Sie trägt in der einen Hand eine Schüssel mit Fisch, in der anderen eine Kanne als Symbole ihrer Liebe zu den Kranken und Armen. Fehlstellen.

H 100 cm.

PRUNK-KABINETT MIT "PIETRA DURA"-EINLAGEN,
PRUNK-KABINETT MIT "PIETRA DURA"-EINLAGEN,

PRUNK-KABINETT MIT "PIETRA DURA"-EINLAGEN,

A176 - Lot 1027

Renaissance, Florenz um 1600/30.

Ebenholz profiliert sowie allseitig ausserordentlich fein eingelegt mit "Pietra Dura"-Plaketten; Wappen der Familie Medici, diverse exotische Singvögel, Blumen, Blätter und Zierfries. Rechteckiger Korpus mit durchbrochener Balustergalerie und Zentralbüste mit Eckvasen auf profilierter Zarge mit ersetzten Kreiselfüssen und späterer, profilierter Sockelplatte mit Bronzefüssen in Form von Putten. Architektonisch gegliederte Front mit von Lapislazuli-Säulen flankierten Zentraltüre zwischen 2 Schubladen, flankiert von je 4 doppelt kassettierten Schubladen. Inneneinteilung mit grosser Zentralschublade zwischen 2 grossen Schubladen, flankiert von je 2 kleinen Schubladen. Feine. vergoldete teils ergänzte Bronze- sowie Messingbeschläge und -applikationen. Restaurationen und Ergänzungen. Das Gestell um 1870 und H.A. FOURDINOIS (Henri Auguste Fourdinois, 1830 Paris 1907) zuzuschreiben. Holz ausserordentlich fein beschnitzt mit stilisierten Sphingen, Karyatiden und Blattwerk sowie ebonisiert. Rechteckiges, gekehltes Blatt auf profilierter Zarge mit markanter Mittelstütze und kassettierter Rückwand auf profilierter Sockelplatte mit gequetschten Kugelfüssen.

Kabinett 109x35x95 cm. Gestell 135x46x99 cm.

SPIELTISCH "MECANIQUE",
SPIELTISCH "MECANIQUE",

SPIELTISCH "MECANIQUE",

A176 - Lot 1051*

Louis XV, sign. F.TE AN.A TOR.A (Andrea Torrazza, quellenmässig belegt seit 1759), Genua um 1760.

Veilchen- und Rosenholz gefriest sowie mit Kleeblatt, Filets und Zierfries eingelegt. Geschweiftes, rechteckiges, in den Ecken geschweift vorstehendes und dreistufiges Blatt auf ausziehbarer und bogenförmig ausgeschnittener Zarge mit markant geschweiften Beinen. Per Knopfdruck im dritten Blatt lässt sich eine Kassette mit kleiner Doppeltüre zwischen jeweils 2 Fächern über Schublade heraufziehen. Die Zargen innen mit Luftlöchern perforiert und jeweils 2 Geheimschubladen für die Spielutensilien. Vergoldete Bronzebeschläge und -sabots.

91x46x(offen 92)x84 cm.

KOMMODE,
KOMMODE,

KOMMODE,

A176 - Lot 1062

Louis XV, Werkstatt des M. FUNK (Mathäus Funk, 1697-1783), Bern um 1755.

Nussbaum und -wurzelmaser gefriest sowie mit feinen Reserven eingelegt. Geschweifter, trapezförmiger Korpus mit vorstehenden vorderen Eckstollen auf wellig ausgeschnittener Zarge mit geschweiften Beinen. In der Mitte gebauchte Front mit 2 messingtraversierten Schubladen. Ausserordentlich feine, vergoldete Bronzebeschläge und -sabots. Die Schubladen inwendig mit rosa Seide bezogen. Profilierte "Marbre d'Oberhasli"-Platte.

102x60x89 cm.

KOMMODE,
KOMMODE,

KOMMODE,

A176 - Lot 1067

Louis XV, Werkstatt des M. FUNK (Mathäus Funk, 1697-1783), Bern um 1755.

Nussbaum und -wurzelmaser gefriest sowie mit feinen Reserven eingelegt. Geschweifter, trapezförmiger Korpus mit vorstehenden Eckstollen auf wellig ausgeschnittener Zarge mit geschweiften Beinen. In der Mitte gebauchte Front mit 2 messingtraversierten Schubladen. Ausserordentlich feine, vergoldete Bronzebeschläge und -sabots. Die Schubladen inwendig mit "Kattunpapier" bezogen. Profilierte und leicht bestossene "Marbre de Grindelwald"-Platte.

94x51x86 cm.

PRUNKSPIEGEL,
PRUNKSPIEGEL,

PRUNKSPIEGEL,

A176 - Lot 1084*

Charles II, G. PRECHT (Gustav Precht, aus Bremen stammend, liess sich 1674 in Stockholm nieder) zuzuschreiben. Stockholm um 1700.

"Verre églomisé" und Hartholz; auf bordeauxrotem Fond goldfarbene Blumen, Blätter, Voluten und Zierfries. Rechteckiger, randprofilierter Rahmen mit markantem Kartuschen- und Blumenvasenaufsatz. Feine, vergoldete Bronzebeschläge und -applikationen, die Vasen aus vergoldetem Blei. Leicht bestossen.

H 142 cm, B 79 cm.

DAMENBUREAU "A FLEURS",
DAMENBUREAU "A FLEURS",

DAMENBUREAU "A FLEURS",

A176 - Lot 1107*

Louis XV, J.P. LATZ (Jean Pierre Latz, Meister 1740) zugeschrieben, die Bronzen mit "c couronné" (eine Steuermarke, die zwischen 1745 und 1749 auf alle Legierungen angebracht wurde, die Kupfer enthielten), Paris um 1745/49.

Rosenholz, Palisander und diverse, teils kolorierte Edelhölzer gefriest sowie allseitig ausserordentlich fein eingelegt mit Blumen, Blättern, Kartuschen und Zierfries. Geschweifter, allseitig bombierter und rechteckiger Korpus auf wellig ausgeschnittener Zarge mit hohen, markant geschweiften Beinen. Front mit schräger, innen mit schwarzem, goldgeprägtem Leder bezogener Schreibplatte. Inneneinteilung mit grosser Zentralschublade, unter Fach, flankiert von je 1 Schublade. 2 Geheimfächer. Ausserordentlich feine, matt- und glanzvergoldete Bronzebeschläge und -sabots. Zum Freistellen.

83x47,5x(offen 74)x98 cm.

1 PAAR OVALE GUERIDONS,
1 PAAR OVALE GUERIDONS,

1 PAAR OVALE GUERIDONS,

A176 - Lot 1117

Transition, sign. C. TOPINO (Charles Topino, Meister 1773), Innungsstempel, Paris um 1775.

Rosenholz und diverse, teils getönte Edelhölzer gefriest sowie ausserordentlich fein eingelegt mit Girlanden, Blättern, Filets und Zierfries. In durchbrochene Bronzegalerie gefasste "Carrara"-Platte auf gerader Zarge mit durch entsprechendes Zwischentablar verbundenen Vierkantstützen auf fein geschweiften Beinen. Front mit 1 Schublade. Vergoldete Bronzebeschläge und -sabots.

53x53x75 cm.

OVALES GUERIDON "AUX VASES",
OVALES GUERIDON "AUX VASES",

OVALES GUERIDON "AUX VASES",

A176 - Lot 1122

Transition, sign. C. TOPINO (Charles Topino, Meister 1773), Paris um 1770.

Rosenholz, Palisander und teils getönte Edelhölzer gefriest sowie allseitig ausserordentlich reich eingelegt mit Karaffen, Vasen, Blumen, Küchenutensilien, Filets und Zierfries. In durchbrochene Messinggalerie gefasstes, vorstehendes Blatt auf bogenförmig ausgeschnittener Zarge mit geschweiften, durch Nierentablar verbundenes Beinen. Front mit 1 Schublade mit lederbezogenem Schreibblatt und Kompartimenten für das Schreibzeug. Bronzebeschläge und -sabots. Restaurationen.

61x38x72,5 cm.

1 PAAR PRUNK-GIRANDOLEN "AUX VESTALES" MIT POSTAMENTEN,
1 PAAR PRUNK-GIRANDOLEN "AUX VESTALES" MIT POSTAMENTEN,

1 PAAR PRUNK-GIRANDOLEN "AUX VESTALES" MIT POSTAMENTEN,

A176 - Lot 1163*

Louis XVI, wohl nach Vorlagen des J.J. FOUCOU (Jean-Joseph Foucou, Riez 1739-1815 Paris), die Bronzen aus einer Pariser Meisterwerkstatt, gefertigt für den russischen Markt, Paris um 1790.

Bronze matt- und glanzvergoldet sowie grün/grau gesprenkelter, sibirischer Porpyhr. Stehende Vestalin in langem, faltenreichem Gewand, eine Fackel mit 4 markant eingerollten Lichtarmen mit flammenförmiger Tülle tragend, auf profiliertem Rundsockel mit Säulenschaft und Rechtecksockel. Entsprechendes, rechteckiges Postament mit vergoldetem, palmettenbeschmücktem Rechtecksockel.

H Girandolen 100,5 cm. H mit Sockel 212,5 cm.

1 PAAR PRUNK-GIRANDOLEN "AUX ANGELOTS",
1 PAAR PRUNK-GIRANDOLEN "AUX ANGELOTS",

1 PAAR PRUNK-GIRANDOLEN "AUX ANGELOTS",

A176 - Lot 1326*

Louis XV-Stil, sign. MAISON MARNYHAC 1, RUE DE LA PAIX PARIS, Paris um 1900.

Bronze versilbert. Delphinbeschmückter Balusterschaft mit 12 markant geschweiften und ungleich hoch angeordneten Lichtarmen mit breiten Tropftellern und vasenförmigen Tüllen, getragen von 2 musizierenden Putten in Barke, auf gestuftem Balustersockel.

H 110 cm.