Lot 3058 - Z27 Swiss Art - Friday, 04. December 2009, 02.00 PM

GIACOMETTI, GIOVANNI (Stampa 1868 - 1933 Glion) Monte Forno. 1921. Oil on canvas. Monogrammed lower left and dated: GG. 21. Inscribed verso: "Giovanni Giacometti Stampa 1921." 115.5 x 107.5 cm. The painting is registered at the Swiss Art Institute as by the hand of Giovanni Giacometti. Provenance: Collection of Karl Balsiger, Solothurn. Exhibited: - Zurich 1922, No. 57 (autumn). - Geneva 1922, No. 166. Literature: - Trog 1922. - Köhler 1969, p. 28, 75, 77 (Paesaggio Forno), No. 299, ill. 60. - Müller, Paul / Radlach, Viola: Giovanni Giacometti, Werkkatalog der Gemälde, Zurich 1997, No. 1921.36, p 464

(Stampa 1868 - 1933 Glion)
Monte Forno. 1921.
Öl auf Leinwand.
Unten links monogrammiert und datiert: GG. 21. Rückseitig bezeichnet: "Giovanni Giacometti Stampa 1921."
115,5 x 107,5 cm.

Das Gemälde ist im Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft als eigenhändiges Werk von Giovanni Giacometti registriert. Provenienz: - Sammlung Karl Balsiger, Solothurn. - Schweizer Privatbesitz. Ausstellungen: - Zürich 1922, Ernest Bolens, Giovanni Giacometti u.a., Kunsthaus, 10.5. - 7.6. 1922, Nr. 57 (Herbst). - Genf 1922, XVe Exposition nationale des Beaux-Arts, Bâtiment Electoral et Musée Rath, 3.9. - 8.10. 1922, Nr. 166. Literatur: - Trog, Hans: Kunstchronik. Im Zürcher Kunsthaus. I, in: Neue Zürcher Zeitung, Nr. 700, 28.5.1922. - Köhler, Elisabeth E.: Giovanni Giacometti 1868 - 1933, Leben und Werk, mit Werkverzeichnis, Zürich 1969, S. 28, 75, 77 (Paesaggio Forno), Nr. 299, Abb. 60. - Müller, Paul / Radlach, Viola: Giovanni Giacometti, Werkkatalog der Gemälde, Zürich 1997, Nr. 1921.36, Seite 464. Im Gegensatz zu seinen freier anmutenden Kompositionen der Jahre um 1910 wirkt die grossformatige Berglandschaft "Monte Forno" streng komponiert, fast an den Aufbau von Ferdinand Hodlers Silvaplana-Bilder erinnernd. In der Tat hat sich Giovanni Giacometti immer auch mit Hodlers Kompositionstechnik auseinandergesetzt. Diese Landschaft, streng gestaffelt in Vorder-, Mittel- und Hindergrund, überzeugt vorab durch die atmosphärische Dramatik in der Wiedergabe des Himmels. Die gläserne Lichtführung über der Horizontlinie scheint die fallenden Linien der Felsen zu wiederspiegeln. Mit diesem Bild setzt Giovanni Giacometti seiner geliebten Bergeller Landschaft ein Denkmal, das für Heimatliebe, Zuversicht und Friede steht. Ein symbolischer Ansatz, der nach den Entbehrungen des ersten Weltkrieges nicht zu unterschätzen ist - und im Werk des Familienvaters gerade in den Jahren nach dem Krieg tiefe Bedeutung hatte.

CHF 700 000 / 900 000

€ 654 210 / 841 120

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