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Lot 3088 - A152 Old Master Paintings - Friday, 26. March 2010, 03.00 PM

ANTON GRAFF

(Winterthur 1736–1813 Dresden) Portrait of Johann Caspar Füssli. 1765. Oil on canvas. 75.5 x 61.5 cm. Provenance:–until 1850 Keller collection, Zurich.–Swiss private collection. Literature:–Conversations-Lexikon für Bildende Kunst, hrsg. v. Friedrich Faber, Leipzig 1850, Vol. 5, p. 461.–Muther, Richard: Anton Graff. Sein Leben und seine Werke, Leipzig 1881, 239.–Waser, Otto: Anton Graff of Winterthur Bildnisse des Meisters, Zürich-Leipzig 1903, p. 48.–Berckenhagen, Ekhart: Anton Graff. Leben und Werk, Berlin 1967, cat. 415, p. 136.
Portrait des Johann Caspar Füssli. 1765.
Öl auf Leinwand.
75,5 x 61,5 cm.

Provenienz: - Bis 1850 Sammlung Keller, Zürich. - Schweizer Privatbesitz. Literatur: - Conversations-Lexikon für Bildende Kunst, hrsg. v. Friedrich Faber, Leipzig 1850, Bd. 5, S. 461. - Muther, Richard: Anton Graff. Sein Leben und seine Werke, Leipzig 1881, 239. - Waser, Otto: Anton Graff von Winterthur Bildnisse des Meisters, Zürich-Leipzig 1903, S. 48. - Berckenhagen, Ekhart: Anton Graff. Leben und Werk, Berlin 1967, Kat. 415, S. 136. Dieses Portrait von Anton Graff entstand 1765 in Zürich und zeigt den Schweizer Maler Johann Caspar Füssli (1706 - 1782). Anton Graff malte dieses Portrait im Alter von 29 Jahren, ein Jahr bevor er als Hofmaler und Lehrer an die Dresdner Kunstakademie berufen wurde. Graff erlernte die Malerei in seinem Geburtsort Winterthur sowie in Augsburg und konzentrierte sich vorwiegend auf die Portraitkunst, die ihm Zeit seines Lebens zahlreiche bedeutende Aufträge bescherte, darunter auch von Friedrich dem Grossen, König von Preussen, und ihm zu einem beachtlichen Ansehen verhalf. Der dargestellt Johann Caspar Füssli war ebenfalls auf die Portraitmalerei spezialisiert und erhielt seine malerische Ausbildung in Wien zwischen 1724 - 1731. Später war er als Bildnismaler in Rastatt am Badischen Hof, in Düsseldorf und Ludwigsburg tätig. Ab 1736 malte er in Zürich Repräsentanten des Regiments. Ferner verfasste er kunsthistorische Schriften, darunter die "Geschichte und Abbildung der besten Mahler in der Schweitz", die er zwischen 1769-79 wesentlich erweiterte und unter dem Titel "Geschichte der besten Künstler der Schweitz" veröffentlichte. Seine Persönlichkeit und die zunehmend in der Vordergrund rückende schriftstellerische Tätigkeit liessen Füssli zum künstlerischen Mentor der Züricher Aufklärung werden. Seinem Sohn, Johann Heinrich Füssli (Henry Fuseli 1741 - 1825), vermittelte er die Leidenschaft für die Malerei und Literatur. Besonders in England, wo sich Heinrich Füssli 1765 und mit Unterbrechung wieder ab 1779 aufhielt, zählte er neben Joshua Reynolds und Benjamin West zu den gefeierten Künstlern. Er war Mitglied der Royal Academy of Arts, wo er 1799 zum Professor und ab 1804 zum Direktor ernannt wurde. Das hier angebotene Portrait Johann Caspar Füsslis ist ein charakteristisches Werk Anton Graffs und zeigt seine künstlerische Fähigkeit, die individuelle Persönlichkeit des Dargestellten aufzugreifen, ihr Lebendigkeit zu verleihen und sie durch gezielte Lichteffekte virtuos in Szene zu setzten. Wir danken Ludwig Meyer vom Archiv für Kunstgeschichte für die wissenschaftlichen Hinweise bezüglich der Autorschaft dieses Portraits.


CHF 20 000 / 30 000 | (€ 18 690 / 28 040)

Sold for CHF 45 600