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Lot 1147* - A148 Mobilier, Porcelaine & Décoration - jeudi, 26. mars 2009, 10h00

IMPORTANT CLOCK "AUX TETES DE LIONS",Louis XVI, the model by R. OSMOND (Robert Osmond, maitre 1746), the dial signed ENE LE NOIR A PARIS (Etienne II Le Noir, maitre 1717), Paris circa 1760/80. Matte and polished gilt bronze. Enamel dial and fine verge escapement striking the 1/2 hours on bell. Richly gilt mounts and applications 35x25x60 cm.

Louis XVI, das Modell von R. OSMOND (Robert Osmond, Meister 1746), das Zifferblatt sign. ENE LE NOIR A PARIS (Etienne II Le Noir, Meister 1717), Paris um 1760/80.
Bronze matt- und glanzvergoldet. Vasenförmiges Gehäuse mit Pinienzapfenknauf und seitlichen Löwenköpfen mit Ring im Maul, auf kanneliertem, konischem Rundfuss mit gestuftem Rechtecksockel auf Winkelfüssen. Emailzifferblatt mit arabischen Minuten- und römischen Stundenzahlen sowie Monatstagen. 3 feine Zeiger. Feines Spindelwerk mit 1/2-Stundenschlag auf Glocke. Reiche vergoldete Beschläge und Applikationen in Form von Eichengirlanden, Lorbeer, Löwenfell, Blättern und Rosetten. 35x25x60 cm.

Provenienz: Aus einer römischen Privatsammlung. Hochbedeutende Pendule von bestechender Qualität und Eleganz. R. Osmond, der Vater der zwei Generationen umfassenden Familie von "maître-fondeurs", war ein bedeutender Vertreter seiner Zunft. Ab 1746 war er als Giessereimeister für Ton tätig und wurde 1756 zum Oberhaupt der "fondeurs" ernannt. Er war unter anderem auch mit Caffiéri befreundet und einer der ersten Kunsthandwerker, die den klassischen Stil übernahmen. Sein Neffe, Jean-Baptiste Osmond, "maître fondeur" 1764, arbeitete mit ihm zusammen und übernahm nach Roberts Tod 1789 das Atelier. Zum illustren Kundenkreis der Osmonds zählte die avantgardistische Elite der französischen Gesellschaft, sie belieferten aber auch Uhrmacher wie Lepaute, Hilgers, Frédéric Duval und Berthoud. E. II Lenoir stammte aus einer bedeutenden Uhrmacherdynastie, die während drei Generationen immer die selbe Signatur benutzte. Die bedeutendste Phase erlebte das Familienunternehmen zwischen 1750 und 1771, als E. II Lenoir mit seinem Sohn Pierre- Etienne die Werkstatt führte. Sie arbeiteten mit den bedeutendsten "bronziers" und "boîtiers" ihrer Zeit zusammen, wie zum Beispiel mit C. Cressent, J. Dubois, B. Lieutaud, J.J. de Saint-Germain, den Osmonds und Van Risenburghs, und belieferten die gesamte "haute société" von Frankreich, aber auch wichtige Händler wie N. Gérard, T.J. Hébert und L.F. Herbault gehörten zu ihren Kunden. Ihr exzellenter Ruf führte die Lenoirs durch ganz Europa zu den Königshäusern von Madrid, Neapel, München usw. Lit.: J.D. Augarde, Les ouvriers du temps, Genf 1996; S. 130f. (biogr. Angaben zu Osmond) und S. 346f. (Angaben zur Dynastie Lenoir). H.L. Tardy, Dictionnaire des horlogers français, Paris; S. 374-377 (Angaben zur Dynastie Lenoir).

CHF 60 000 / 90 000 | (€ 60 000 / 90 000)

Vendu pour CHF 108 000