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拍品 3305 - Z23 印象派&现代主义 - Freitag, 07. Dezember 2007, 05.00 PM

MORDECAI ARDON

(Tuchów 1896–Jerusalem 1992)
At the red sea. 1963.
Öl auf Leinwand.
Unten links signiert und datiert: Ardon 63. Verso auf Keilrahmen signiert, betitelt und datiert: Ardon "At the red sea" 1963.
101 x 147 cm.

Ardon Mordechai, eigentlich Max Bronstein, studierte von 1921-1925 am Bauhaus in Dessau bei Wassily Kandinsky, Lyonel Feininger und Paul Klee, ab 1926 unter Max Doerner in München die Maltechniken der Alten Meister, wobei ihn Rembrandt und El Greco besonders inspirierten. Der Einfluss des Bauhauses, besonders der von Paul Klee, und die Auseinandersetzung mit den Werken alter Meister, sollten für das gesamte Schaffen Mordechais entscheidend sein. Für ihn besass Farbe einen absoluten, ästhetischen aber auch spirituellen Wert. Der Akt des Malens bedeutete für Ardon das Geheimnis der Farbe zu ergründen. Aus diesem Grunde mischte er seine Farben selber. Aus dieser Haltung gegenüber der Malerei heraus formulierte Ardon ganz allgemein sein Verständnis von Kunst: ein Werk muss aus dem Zusammenspiel zwischen Komposition und Farbe für sich selbst sprechen können. In "At the red sea" verbinden sich die warmen Rot- und Gelbtöne zu einem leuchtenden und dynamischen Farbklang. Das Gemälde kann als schönes Beispiel für die eigenständige Position dieses abstrakten Expressionisten verstanden werden, in dem die Einflüsse seiner Bauhausjahre sowie die Auseinandersetzung mit der Malerei der Alten Meister zu einer individuellen Position zusammengefasst sind. Wir danken Ora Ardon, der Schwiegertochter des Künstlers, für die weiterführenden Angaben zu Mordechai Ardon. Literatur: -Vishny, Michèle: Mordecai Ardon, New York, 1973, Nr. 229 mit Farbabb. Nr. 126.

CHF 100 000 / 150 000 | (€ 100 000 / 150 000)

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