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拍品 3030 - A148 大师画作 - Freitag, 27. März 2009, 03.00 PM

PIETER CLAESZ.

(Berchem 1597/98–1661 Haarlem) Still life with large glass filled with wine, salt cellars and open bread roll on a plate with oysters. 1645. Oil on panel. Monogrammed and dated on the left margin in the centre: PC (ligature) 1645. 32.2 x 28.2 cm. Expertise : Dr. Martina Brunner-Bulst, 26. 1. 2009. Provenance:–Private collection , Switzerland .–via inheritance to the current owner.
Stilleben mit grossem weingefüllten Römer, Salzständer, aufgeschnittenem Brötchen und einem Teller mit Austern. 1645.
Öl auf Holz.
Links am Bildrand mittig monogrammiert und datiert: PC (ligiert) 1645.
32,2 x 28,2 cm.

Gutachten: Dr. Martina Brunner-Bulst, 26. 1. 2009. Provenienz: - Privatsammlung, Schweiz. - durch Erbfolge an heutige Besitzer. Dieses signierte und 1645 datierte Stilleben ist ein charakteristisches Beispiel aus der reifen Schaffensphase Pieter Claesz. Es zeigt einen Imbiss auf einem Tisch mit einem weingefüllten Römer, einem Zinnteller mit drei Austern, Weissbrot, einem Salzgefäss, einem Messer und Haselnüssen. Der Maler greift dabei auf ein Kompositionsschema zurück, welches er bereits um 1642 und 1643 anwendete. So in dem Stilleben mit Römer, Austern, silbernem Salzständer und Brötchen, monogrammiert und datiert 1642, 33 x 47,3 cm, in Privatbesitz (siehe Brunner-Bulst, Martina: Pieter Claesz. Der Hauptmeister des Haarlemer Stillebens im 17. Jahrhundert. Kritischer Oeuvrekatalog, Lingen 2004, Kat. 110, S. 269, Farbabb. S. 79.) und in dem querformatigen Austernimbiss mit grossem Römer und silbernem Salzständer von 1643, 62,3 x 48,3 cm in St. Louis, Saint Louis Art Museum (ebd., Nr. 117, S. 272, Farbabb. S. 81.). Während diese früheren Werke die Perfektion des Meisters auf dem Höhepunkt seines Schaffens wiederspiegeln, liegt die Besonderheit unserer Komposition in der gesteigerten Virtuosität und Freiheit der Darstellung der einzelnen Gegenstände. Das einfallende Licht von rechts, das sich im Glas des Römers und im Wein, sowie in dem silbrigen Zinnsalzgefäss und in den Austern wiederspiegelt, wird durch leuchtende und schnelle Pinselakzente ausgedrückt. Die Jahre 1640 bis 1650 zählten zu den produktivsten des Malers, in denen zahlreiche grossformatige "Banketjes" und auch kleinere Imbiss-Stilleben hervorgingen. Aus dem Jahre 1645 sind verhältnismässig wenige gesicherte Werke bekannt, darunter die Holztafel mit grossem Römer, Zitrone, Messer und Weinlaub, 34 x 31 cm, im Museum Smit van Gelder in Antwerpen (ebd. Nr. 140, S. 284, Abb. S. 285), deren Kompositionsdichte sich mit unserem Stilleben vergleichen lässt. Wir danken Dr. Martina Brunner-Bulst für die Bestätigung der Eigenhändigkeit nach Begutachten des Originals.

CHF 90 000 / 150 000 | (€ 92 780 / 154 640)

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