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拍品 3049* - A154 大师画作 - Freitag, 17. September 2010, 02.30 PM

FERDINAND BOL

(Dordrecht 1616–before 1680 Amsterdam) Jacob's ladder. Oil on canvas. 72 x 60 cm. Upon first-hand inspection, Dr. Albert Blankert has identified this painting as a typical work by Rembrandt's student, Ferdinand Bol.
Jakobsleiter.
Öl auf Leinwand.
72 x 60 cm.

Dr. Albert Blankert identifiziert dieses Gemälde als ein Werk des Rembrandt Schülers Ferdinand Bol. Als Vergleich bietet sich eine grössere Version mit dem Traum des Jakobs in der Gemäldegalerie in Dresden an (128 x 97 cm, 1642, siehe Albert Blankert, Ferdinand Bol (1616-1680), Rembrandt's Pupil, Davaco Publishers, Doornspijk 1982, S. 29, 91, Kat. Nr. 5). Stilistisch ist das angebotene Gemälde verwandt mit der Version aus der Gemäldegalerie und zeigt ein starkes Chiaroscuro, das die meisten Frühwerke Bols kennzeichnet. Jedoch muss es laut Blankert nach 1650 entstanden sein, worauf hauptsächlich die Malweise der Blätter auf der rechten Seite hinweist. Die Pose des grossen Engels erinnert ausserdem an den römischen Konsul Fabritius in Bols Ölskizzen und Zeichnungen, die für das Gemälde "Pyrrhus und Fabritius", das er 1656 für die neue Amsterdamer Stadthalle malte, dienten. Diese Ölskizzen weisen zudem eine ähnliche Technik auf, sodass Blankert von der gleichen Entstehungszeit um 1650-1656 ausgeht. Weiter erinnert die Komposition an Bols "Hagar und der Engel" von ca. 1650. Das Gemälde zeigt den Traum Jakobs. Jakob war von seinem Vater Abraham zu Labans Tocher geschickt worden, um ihn um ihre Hand zu bitten. Auf der Reise schlief er im Freien und träumte von Engeln auf einer Leiter zwischen Himmel und Erde (Genesis 2: 10-14). Bol beschäftigte sich bereits circa 10 zuvor Jahre mit diesem Thema. Aufgrund der Grösse und Ausführungsart könnte es sich dabei um eine Ölskizze für ein grösseres Werk handeln, das entweder nie ausgeführt wurde oder verschollen ist. Bol behielt manche sehr schönen Details aus der Dresdner Version bei, wie beispielsweise die Geste des Engels, der Jakobs Hut hochhebt, um ihn zu erkennen. Auch die Papierrolle, die Jakob in seiner rechten Hand hält, ist in beiden Versionen zu finden. Ferdinand Bol malte seine erste Version des Traum Jakobs zur gleichen Zeit wie ein weiterer Schüler Rembrandts, Gerbrand van den Eeckhout (1621-1674), dessen Gemälde von 1642 starke Ähnlichkeiten zu dem Dresdner Bild aufweist. Blankert vermutet dabei einen von Rembrandt angestifteten Wettbewerb zwischen seinen Schülern. Van den Eeckhout kehrte 1669 und 1674 zu diesem Thema zurück, ebenso wie Ferdinand Bol gegen 1650-1656, wovon dieses hier angebotene Gemälde zeugt. Dr. Albert Blankert hat die Eigenhändigkeit nach Begutachtung des Originals bestätigt.

CHF 60 000 / 80 000 | (€ 61 860 / 82 470)

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