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BURGMEIER, MAX

* 31.1.1881 AARAU, † 15.1.1947 AARAU

Maler, Zeichner und Holzschneider.

Sohn des Sängers und Musikdirektors Joseph Burgmeier und der Elise, geborene Kieser. Auf Empfehlung von Adolf Stäbli studiert Burgmeier von 1900 bis 1902 an der Kunstgewerbeschule München unter Maximilian Dasio, Theo Schmutz-Baudiss und Bruno Paul. Diese Lehrer vermitteln ihm die Formensprache des Jugendstils, die für sein Schaffen bis um 1915 prägend bleibt. 1902 zieht Burgmeier nach Rüschlikon, wo er sich bei Hermann Gattiker weiter ausbildet.

Vom Winter 1902 bis April 1903 setzt er seine Studien in Paris im Atelier von Eugène Grasset fort. 1903 in Aarau zusammen mit Fritz Widmann Ausmalung eines Zimmers im Haus Zum Schlossgarten. Ende 1903 wieder in Paris, wo er an der Académie Colarossi Kurse im Aktzeichnen und -malen belegt.

1904 gründet Burgmeier zusammen mit Ernest Bolens und anderen die Aargauer Sektion der GSMBA. Bis 1910 kurze Studienaufenthalte in Paris und Florenz. 1906–07 studiert er an der privaten Malschule von Heinrich Knirr in München. Freundschaft mit dem Wettinger Seminardirektor Arthur Frey und seinem Künstlerkollegen Ernest Bolens. 1908 Eidgenössisches Kunststipendium.

1910 bemalt er zusammen mit Bolens die Fassade der Tuchlaube in Aarau. 1913 Heirat mit Ida Scheller (1884–1928) aus Feldmeilen. Von 1913 bis 1943 Präsident der Sektion Aargau der Gesellschaft Schweizer Maler, Bildhauer und Architekten (GSMBA). In den 1920er-Jahren wird er in den Vorstand der GSMBA Schweiz gewählt, aus welchem er nach zwölf Jahren als Vizepräsident ausscheidet.

Um 1920 Fassadenmalereien in Aarau: Alter Aarauerhof, Wappen im Gasthof Zum Ochsen (beide abgebrochen), spielende Affen am «Affenkasten», Kantonsspital Aarau (mit Bolens). 1920 und 1925 Reisen nach Südfrankreich.

1924 malt Burgmeier zusammen mit Bolens das Bühnenbild Mythen für das Festspiel des Eidgenössischen Schützenfestes. Weiterer Bühnenbildauftrag 1932 zusammen mit Eugen Maurer für die Centenarfeier des Eidgenössischen Turnvereins in Aarau. Zusammen mit Eugen Maurer und Guido Fischer bemalt Burgmeier die Fassade und den Kachelofen des Gasthofs Salmen (Bachfischet).

1937 Heirat mit Bertha Lina Buser (1895–1985) aus Aarau; auf der Hochzeitsreise entstehen Landschaften aus der Umgebung von Sorrent.

Hodlers Alpenbilder sowie die süddeutsche Landschaftsmalerei um Hans Thoma, die dem Künstler über den Gattiker-Kreis vermittelt wurde, sind wichtige Inspirationsquellen für Burgmeier. Die 1904 datierte Ramsfluh (Aargauer Kunsthaus Aarau) markiert den Beginn einer Reihe von Landschaften, mit denen der Maler den charakteristischen Gebirgs- und Hügelzügen des aargauischen Juras künstlerische Gestalt gibt. In diesem ersten Hauptwerk sind die für Burgmeiers Landschaftsstil bestimmenden Elemente bereits ausgebildet: Stabilisierung des Bildgefüges durch das Zusammenwirken von Symmetrie und einfachen grossen Formen; Reduktion der Bilddynamik durch gegenläufige Kompositionslinien (Bergkuppe /Talsenke); hoher Horizont; klare Begrenzung der Binnenformen und an der realen Gegenstandsfarbe orientiertes Kolorit.

In den bis um 1915 entstandenen Landschaften verraten die schönlinigen Konturen den Einfluss des Jugendstils. Die Farbskala der Vegetation wechselt von dunklem Braun-Grün über Ocker zu Hellgrün, bleibt aber stets verhalten. In den 1920er-Jahren Entwicklung zu einem freieren Pinselduktus und zu einer helleren Palette, begünstigt durch die Reisen nach Südfrankreich. Neben den zahlenmässig überwiegenden Landschaften entstehen Stillleben und Porträts mit ähnlich realistischer Grundstimmung sowie eine Reihe von bemerkenswerten Farbholzschnitten. 

SIKART Lexikon zur Kunst in der Schweiz

Paul Müller, 1998, aktualisiert 2016 https://www.sikart.ch/kuenstlerinnen.aspx?id=4026719



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Lotto 3081 - Z31 Arte svizzera - venerdì 09 dicembre 2011, 14h30

MAX BURGMEIER

(1881 Aarau 1947)
Winterliche Berglandschaft. 1914.
Öl auf Leinwand.
Unten links monogrammiert und datiert: M. B. 14.
70 x 60 cm.

CHF 1 500 / 2 000 | (€ 1 550 / 2 060)

Venduto per CHF 6 000 (incl. premio dell'acquirente)
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