Lot 1163* - A166 Mobilier & Sculptures - jeudi, 19. septembre 2013, 10h00
SECRETAIRE "A ABATTANT",Louis XVI, stamped F. RUBESTUCK (Francois Ruebestuck, maitre 1766), Paris circa 1770/75. Tulipwood, rosewood, sycamore and various precious woods exceptionally finely inlaid on all sides with floral bouquets in vases, fillets, reserves and decorative frieze. Fall-front writing surface, lined with gold-stamped green leather, between top drawer and compartment with double doors. Fitted interior of drawers and compartments. Gilded bronze mounts. Gray/beige speckled marble top. 80.5x38x(open 75)x132.5 cm.
Louis XVI, sign. F. RUBESTUCK (François Rübestuck, Meister 1766), Paris um 1770/75.
Rosenholz, Palisander, Bergahorn und diverse Edelhölzer allseitig ausserordentlich fein eingelegt mit Blumenbouquets in Vasen, Filets, Reserven und Zierfries. Prismierter Korpus auf wellig ausgeschnittener Zarge mit Winkelfüssen. Abklappbare, innen mit grünem, goldgepresstem Leder bezogene Schreibplatte zwischen Kopfschublade und Fach mit Doppeltüre. Inneneinteilung mit grossem Zentralfach, flankiert von je 3 Schubladen unter 3 grossen Fächern. Vergoldete Bronzebeschläge. Profilierte, grau/beige gesprenkelte Marmorplatte.
80,5x38x(offen 75)x132,5 cm.
Provenienz:
- Privatbesitz, Deutschland.
- Auktion Koller Zürich, 19.6.2013 (Katalognr. 1163).
- Privatsammlung, Schweiz.
Der in Westfalen geborene F. Rübestück verstand es, sich auf meisterhafte Weise den wechselnden Stilrichtungen anzupassen, von der Rocaille bis zum Neoklassizismus. Nachdem er als "ouvrier libre" gearbeitet hatte, eröffnete er seine eigene Werkstatt in der Rue de la Roquette; später zog er in die Rue de Charenton. Seine Produktion war sehr umfangreich und vielseitig, doch wegen der eigenen Masslosigkeit starb er als armer Mann. Charakteristisch für sein Werk waren lackierte Möbel "à la chinois", bemalt mit See- oder Teichlandschaften, Pagoden und Figurenstaffagen, die er mit grossem Erfolg der Pariser Nobilität verkaufte.
Lit.: P. Kjellberg, Le mobilier français du XVIIIe siècle, Paris 1989; S. 744 (biogr. Angaben). J. Nicolay, L'art et la manière des maîtres ébénistes français au XVIIIe siècle, Paris 1976; I, S. 414f. (biogr. Angaben).
- Privatbesitz, Deutschland.
- Auktion Koller Zürich, 19.6.2013 (Katalognr. 1163).
- Privatsammlung, Schweiz.
Der in Westfalen geborene F. Rübestück verstand es, sich auf meisterhafte Weise den wechselnden Stilrichtungen anzupassen, von der Rocaille bis zum Neoklassizismus. Nachdem er als "ouvrier libre" gearbeitet hatte, eröffnete er seine eigene Werkstatt in der Rue de la Roquette; später zog er in die Rue de Charenton. Seine Produktion war sehr umfangreich und vielseitig, doch wegen der eigenen Masslosigkeit starb er als armer Mann. Charakteristisch für sein Werk waren lackierte Möbel "à la chinois", bemalt mit See- oder Teichlandschaften, Pagoden und Figurenstaffagen, die er mit grossem Erfolg der Pariser Nobilität verkaufte.
Lit.: P. Kjellberg, Le mobilier français du XVIIIe siècle, Paris 1989; S. 744 (biogr. Angaben). J. Nicolay, L'art et la manière des maîtres ébénistes français au XVIIIe siècle, Paris 1976; I, S. 414f. (biogr. Angaben).
CHF 12 000 / 18 000 | (€ 12 370 / 18 560)
Vendu pour CHF 12 600 (frais inclus)