Lot 3062 - A212 Gemälde Alter Meister - Freitag, 28. März 2025, 14.00 Uhr
ELIAS VAN DEN BROECK
(1651 Amsterdam 1708)
Blumenstrauss in einer Terrakottavase.
Öl auf Leinwand.
Unter links signiert: Elias v. Den Broeck.
63 × 53,7 cm.
Provenienz:
- Auktion Drouot, Paris, 26.4.1993, Los 44.
- Galerie Lingenauber, Düsseldorf.
- Kunsthandel Rafael Valls, London.
- Schweizer Privatbesitz, seit 1997.
Literatur:
Dieses Gemälde zeigt einen voluminösen Blumenstrauss in einer Terrakottavase auf einer Steinplatte. Von Pfingstrosen, Rosen, weissen Schneebällen, von blauen Windengewächsen und Heckenkirschen akzentuiert, steigt der Strauss diagonal zur rechten oberen Ecke der Komposition auf. Jede Blüte ist individuell auf einem grünen und detaillierten Blattwerk dargestellt. Innerhalb der Vegetation versteckt sich ein grünes Heupferd, während eine Hain-Bänderschnecke am Rand der Terrakottavase die Komposition belebt. Ein Hirschkäfer ist im Fluge in Richtung des Betrachters zu sehen, als wolle er gleich aus dem Gemälde herausfliegen.
Dieses Stillleben ist ein typisches Kunstwerk des niederländischen Malers Elias van den Broeck, der seine Karriere zwischen den südlichen und nördlichen Niederlanden verfolgte. Er war 1665 Schüler von Cornelis Kick (1634–1681) in Amsterdam und ab 1669 im Atelier von Jan Davidsz. de Heem (1604–1684) in Utrecht tätig. Im Anschluss zog er vermutlich zusammen mit Jan Davidsz. de Heem nach Antwerpen, wo er 1673 in der dortigen Lukasgilde tätig war. 1685 kehrte er zurück nach Amsterdam. Dort bezog er ein Haus mit Garten und kultivierte Blumen, die er als Vorlagen in seinen Blumenstillleben verwendete.
In diesem Gemälde konzentriert sich Van den Broeck auf das Malen mit einer zurückhaltenden Farbpalette. Statt Blumen mit stark kontrastierenden Farben darzustellen, wie es bei Ambrosius Bosschaert d. Ä. (1573–1621) in dem in dieser Auktion angebotenen Kupferbild der Fall ist (Los 3019), fokussiert sich Van den Broeck auf Blumenarten mit ähnlichen Farbtönen, um ein harmonisches Farbenspiel zu kreieren. Die in die Komposition eingefügten Tiere fungieren hingegen nicht nur als zur Schau gestellte Sammlerstücke, sondern als lebende Tiere, die in den Blumenstrauss eingebettet sind, um ihm eine stärkere Lebendigkeit zu verleihen.
Dieses Stillleben ist ein typisches Kunstwerk des niederländischen Malers Elias van den Broeck, der seine Karriere zwischen den südlichen und nördlichen Niederlanden verfolgte. Er war 1665 Schüler von Cornelis Kick (1634–1681) in Amsterdam und ab 1669 im Atelier von Jan Davidsz. de Heem (1604–1684) in Utrecht tätig. Im Anschluss zog er vermutlich zusammen mit Jan Davidsz. de Heem nach Antwerpen, wo er 1673 in der dortigen Lukasgilde tätig war. 1685 kehrte er zurück nach Amsterdam. Dort bezog er ein Haus mit Garten und kultivierte Blumen, die er als Vorlagen in seinen Blumenstillleben verwendete.
In diesem Gemälde konzentriert sich Van den Broeck auf das Malen mit einer zurückhaltenden Farbpalette. Statt Blumen mit stark kontrastierenden Farben darzustellen, wie es bei Ambrosius Bosschaert d. Ä. (1573–1621) in dem in dieser Auktion angebotenen Kupferbild der Fall ist (Los 3019), fokussiert sich Van den Broeck auf Blumenarten mit ähnlichen Farbtönen, um ein harmonisches Farbenspiel zu kreieren. Die in die Komposition eingefügten Tiere fungieren hingegen nicht nur als zur Schau gestellte Sammlerstücke, sondern als lebende Tiere, die in den Blumenstrauss eingebettet sind, um ihm eine stärkere Lebendigkeit zu verleihen.
CHF 30 000 / 50 000 | (€ 30 930 / 51 550)
Verkauft für CHF 37 500 (inkl. Aufgeld)