Lot 3276 - A213 Impressionismus & Moderne - Freitag, 27. Juni 2025, 16.30 Uhr
REMBRANDT BUGATTI
(Mailand 1885–1916 Paris)
Deux vautours, l'un couché. Um 1913/14.
Bronze, braunschwarze Patina. Spätguss, vor 1934.
Unten auf der Plinthe signiert und nummeriert: R. Bugatti / 4.
Daneben mit dem Giesserstempel: CIRE PERDUE A.-A. HÉBRARD.
32 × 36 × 33 cm.
Daneben mit dem Giesserstempel: CIRE PERDUE A.-A. HÉBRARD.
32 × 36 × 33 cm.
Gutachten:
Provenienz:
Literatur:
- Jacques Chalom Des Cordes und Véronique Fromanger: Rembrandt Bugatti. Catalogue raisonné, Paris 1987, S. 303.
Rembrandt Bugatti ist wohl einer der eindrücklichsten Bildhauer des frühen 20. Jahrhunderts, dessen Werk über 300 Skulpturen umfasst.
Geboren in Mailand als dritter Sohn des Möbeldesigners und Dekorateurs Carlo Bugatti wuchs er in einem hochkünstlerischen Umfeld auf. Sein Onkel war Giovanni Segantini und sein Bruder der berühmte Automobilkonstrukteur und Gründer der Firma Bugatti. Bereits im jungen Alter wurde sein Talent erkannt und gefördert, so dass er sich mit 18 Jahren schon auf mehreren Ausstellungen präsentieren konnte, in Venedig und später in Paris.
Während er in Paris und Antwerpen wohnte, verbrachte er viel Zeit in den zoologischen Gärten, wo er zunächst die exotischen Tiere ausführlich beobachtete und anschliessend vorwiegend die Skulpturen vor Ort modellierte. Seine Hingabe zum genauen Beobachten halfen ihm, einzigartige Porträts zu erschaffen. Tiere waren schon als Jugendlicher sein bevorzugtes Thema, und durch ihn wurden die exotischen Tiere zum ersten Mal in der europäischen Kunstgeschichte zum Motiv der Bildhauerei. Seine Werke gelangten durch die Zusammenarbeit mit dem anerkannten Galeristen und Bronzegiesser Adrien Aurélien Hébrard, der auch Modelle von Degas und Rodin vervielfältigte, in wichtige Sammlungen.
Geboren in Mailand als dritter Sohn des Möbeldesigners und Dekorateurs Carlo Bugatti wuchs er in einem hochkünstlerischen Umfeld auf. Sein Onkel war Giovanni Segantini und sein Bruder der berühmte Automobilkonstrukteur und Gründer der Firma Bugatti. Bereits im jungen Alter wurde sein Talent erkannt und gefördert, so dass er sich mit 18 Jahren schon auf mehreren Ausstellungen präsentieren konnte, in Venedig und später in Paris.
Während er in Paris und Antwerpen wohnte, verbrachte er viel Zeit in den zoologischen Gärten, wo er zunächst die exotischen Tiere ausführlich beobachtete und anschliessend vorwiegend die Skulpturen vor Ort modellierte. Seine Hingabe zum genauen Beobachten halfen ihm, einzigartige Porträts zu erschaffen. Tiere waren schon als Jugendlicher sein bevorzugtes Thema, und durch ihn wurden die exotischen Tiere zum ersten Mal in der europäischen Kunstgeschichte zum Motiv der Bildhauerei. Seine Werke gelangten durch die Zusammenarbeit mit dem anerkannten Galeristen und Bronzegiesser Adrien Aurélien Hébrard, der auch Modelle von Degas und Rodin vervielfältigte, in wichtige Sammlungen.
CHF 120 000 / 180 000 | (€ 123 710 / 185 570)
Verkauft für CHF 125 000 (inkl. Aufgeld)