Lot 1127* - A200 Decorative Arts - Donnerstag, 31. März 2022, 10.00 Uhr
MODELL EINES LEOPARDEN
Meissen, um 1747–49. Modell wohl von Johann Joachim Kändler und Peter Reinicke.
Das Fell mit schwarzen Flecken bemalt. Auf einem mit Blumen und Blättern applizierten Sockel. Unterglasurblaue Schwertermarke auf der Rückseite des Sockels.
13,7 × 15,3 cm.
Minim restauriert.
Bereits 1733 schuf J.G. Kirchner gemäss Quellenberichten einen grossen Leoparden, den er im Dresdener Löwenhaus am Original studiert hatte und später in Form eines Bozzettos umsetzte (Wittwer 2004, S.113, 118). Ein kleineres Modell, das unserem entsprechen könnte, ist in Reinicke's Arbeitsberichten vom November 1747 zu finden: „1 Leopard gefertiget und bouhsirt”(Kunze-Köllensperger 1999, S.129).
Vergleichsstücke: Sammlung Axel Guttmann (M. Kunze-Köllensperger 1999, S. 70 Nr. 79); Sammlung Ernst Schneider (R. Rückert 1966, Nr. 1052 u. R. Eikelmann, S. 382, Nr. 153); Sammlung Sir Gawaine & Lady Baillie (Sotheby's London, 1.5.2013, Lot 93).
Bereits 1733 schuf J.G. Kirchner gemäss Quellenberichten einen grossen Leoparden, den er im Dresdener Löwenhaus am Original studiert hatte und später in Form eines Bozzettos umsetzte (Wittwer 2004, S.113, 118). Ein kleineres Modell, das unserem entsprechen könnte, ist in Reinicke's Arbeitsberichten vom November 1747 zu finden: „1 Leopard gefertiget und bouhsirt”(Kunze-Köllensperger 1999, S.129).
Vergleichsstücke: Sammlung Axel Guttmann (M. Kunze-Köllensperger 1999, S. 70 Nr. 79); Sammlung Ernst Schneider (R. Rückert 1966, Nr. 1052 u. R. Eikelmann, S. 382, Nr. 153); Sammlung Sir Gawaine & Lady Baillie (Sotheby's London, 1.5.2013, Lot 93).
CHF 12 000 / 15 000 | (€ 12 370 / 15 460)
Verkauft für CHF 13 110 (inkl. Aufgeld)