Lot 3241 - A215 Impressionismus & Moderne - Freitag, 28. November 2025, 16.30 Uhr
CARL HOFER
(Karlsruhe 1878–1955 Berlin)
Bildnis des Bildhauers Dr. Hermann Hubacher. 1918.
Öl auf Leinwand.
Unten rechts monogrammiert und datiert: CH. 1918.
Verso auf dem Keilrahmen signiert und bezeichnet: K. Hofer Portrait Hubacher.
Verso auf dem Keilrahmen signiert und bezeichnet: K. Hofer Portrait Hubacher.
117 × 81 cm.
Provenienz:
- Hermann Hubacher, von Obigem als Geschenk erhalten.
- Schweizer Privatsammlung.
Ausstellung:
Literatur:
- Hermann Hubacher und Emil Staiger: Der Bildhauer Hermann Hubacher, Zürich 1965, S. 13.
- H.-J. Schirmbeck: Carl Hofer, Berlin 1974, S. 9 (Abb. Nr. 4).
Formatfüllend und beinahe in voller Körpergrösse gibt Carl Hofer den Schweizer Bildhauer Hermann Hubacher wieder. In einem eleganten Anzug mit Weste, Fliege und sichtbarer Uhrkette hebt er sich von dem monochromen, abstrakten Hintergrund ab, der dazu beiträgt, dass sich die Aufmerksamkeit ganz auf die Person konzentriert und der Blick durch nichts abgelenkt wird.
Die rechte Hand lässig in der Tasche versteckt, in der Linken eine Zigarre, das Gesicht unverstellt, blickt er uns selbstbewusst, mit einer fast feierlichen Ruhe und Nachdenklichkeit an. Das Werk strahlt eine zeitlose Würde aus und spiegelt Hofers Interesse an der inneren Welt seiner Porträtierten wider.
Gemeinsamer Drehpunkt zwischen den beiden Künstlern ist die Winterthurer Industriellen- und Kunstmäzenenfamilie Reinhart, in deren Häusern beide verkehrten. Das Bildnis war denn auch ursprünglich im Besitz der Reinharts, bevor es Hubacher geschenkt wurde. Umgekehrt beauftragte Georg Reinhart Hubacher 1918, eine Büste von Hofer anzufertigen, die noch heute im Besitz des Kunstmuseums Winterthur ist.
Die rechte Hand lässig in der Tasche versteckt, in der Linken eine Zigarre, das Gesicht unverstellt, blickt er uns selbstbewusst, mit einer fast feierlichen Ruhe und Nachdenklichkeit an. Das Werk strahlt eine zeitlose Würde aus und spiegelt Hofers Interesse an der inneren Welt seiner Porträtierten wider.
Gemeinsamer Drehpunkt zwischen den beiden Künstlern ist die Winterthurer Industriellen- und Kunstmäzenenfamilie Reinhart, in deren Häusern beide verkehrten. Das Bildnis war denn auch ursprünglich im Besitz der Reinharts, bevor es Hubacher geschenkt wurde. Umgekehrt beauftragte Georg Reinhart Hubacher 1918, eine Büste von Hofer anzufertigen, die noch heute im Besitz des Kunstmuseums Winterthur ist.
CHF 30 000 / 50 000 | (€ 30 930 / 51 550)
Verkauft für CHF 37 500 (inkl. Aufgeld)