Lot 3023 - A215 Schweizer Kunst - Freitag, 28. November 2025, 14.00 Uhr
FERDINAND HODLER
(Bern 1853–1918 Genf)
Fischende Kinder am Ufer der Arve. Um 1878.
Öl auf Holz.
Unten links signiert: F. Hodler.
30,5 × 38 cm.
Provenienz:
- Auktion Koller, Zürich, 4.12.2020, Los 3026.
- Schweizer Privatsammlung, an obiger Auktion erworben.
Ausstellungen:
- Madrid und Palma de Mallorca 2001/02, Ferdinand Hodler, Sala de Exposiciones de la Fundación "la Caixa", 5.10.–25.11.2001; 15.12.2001–17.2.2002, Nr. 4, als "Niños pescando en la ribera del Arve".
- Pully 2018, Ferdinand Hodler und der Genfersee. Meisterwerke aus Schweizer Privatsammlungen, Musée d'art de Pully, 15.3.–3.6.2018, Nr. 3.
Literatur:
- Jura Brüschweiler: Lo vivido y lo creado. Ensayo sobre algunas fuentes existenciales de la pintura hodleriana, in: Ausst.-Kat. Sala de Exposiciones de la Fundación "La Caixa", Madrid, Palma de Mallorca 2001, S. 9–25.
- Oskar Bätschmann und Paul Müller: Ferdinand Hodler. Catalogue raisonné der Gemälde, Bd. 1, Die Landschaften, Zürich 2008, S. 118, Nr. 65 (mit Abb.).
- Ausst.-Kat. Ferdinand Hodler und der Genfersee. Meisterwerke aus Schweizer Privatsammlungen, Pully 2018, S. 74, Nr 3 (mit Abb.).
Das Werk entstand im Sommer vor Hodlers Spanienreise an der Jonction in Genf. In dieser Zeit schuf der junge Künstler mehrere Landschaften, die noch deutlich die Einflüsse seines Lehrers Barthélemy Menn erkennen lassen. Im Unterschied zu den später in derselben Gegend entstandenen, stärker stilisierten und flächig dekorativen Kompositionen bewahrt dieses frühe Werk eine unmittelbare, atmosphärisch durchdrungene Beobachtung der Natur.
Die tiefstehende Sonne lässt lange Schlagschatten über den Weg fallen und hebt mit präzisen Lichtakzenten die Konturen von Figuren und Vegetation hervor. In der lockeren, leuchtenden Malweise zeigt sich Hodlers frühe Meisterschaft im Erfassen von Licht und Raum, ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu seiner charakteristischen, klar strukturierten Bildsprache.
Die tiefstehende Sonne lässt lange Schlagschatten über den Weg fallen und hebt mit präzisen Lichtakzenten die Konturen von Figuren und Vegetation hervor. In der lockeren, leuchtenden Malweise zeigt sich Hodlers frühe Meisterschaft im Erfassen von Licht und Raum, ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu seiner charakteristischen, klar strukturierten Bildsprache.
CHF 100 000 / 150 000 | (€ 103 090 / 154 640)
Verkauft für CHF 150 000 (inkl. Aufgeld)