Lot 3084* - A216 Gemälde Alter Meister - Freitag, 27. März 2026, 14.00 Uhr
JEAN VICTOR BERTIN
(1767 Paris 1842)
Arkadische Landschaft. 1814.
Öl auf Leinwand.
Unten links signiert und datiert: Bertin 1814.
65,9 × 88,5 c m.
Provenienz:
- Galerie Daxer & Marschall, München.
- Europäische Sammlung.
Als Jean Victor Bertin im Jahre 1785 der Académie Royale de Peinture beitrat, wurde er Schüler des Historienmalers Gabriel François Doyen (1726–1806) und drei Jahre darauf Schüler von Pierre-Henri de Valenciennes (1750–1819), der sein Interesse für Italien und die Antike weckte. Womöglich zwischen 1806 und 1808 unternahm Bertin eine Italienreise, zumindes waren ab dann viele seiner Landschaftsgemälde, wie auch das hier angebotene Werk von 1814, von Italien inspiriert. Auch dürfte Pierre-Henri de Valenciennes berühmte Theorie über die Landschaftmalerei "Elémens de perspective pratique, à l'usage des artistes, suivis, de réflexions et conseils à un élève sur la peinture, et particulièrement sur le genre du paysage" aus dem Jahre 1800, die malerische Ausführung unseres Gemäldes massgeblich beeinflusst haben.
Die Harmonie, die Bertin in diesem Gemälde auszudrücken vermag, und die malerische Klasse, mit der er uns das idyllische Tal mit seinem stillen Strom, den saftigen Weiden sowie dem imposanten Felsmassiv und den charmanten, in antiken Gewändern gehüllten Figuren präsentiert, machen dieses Werk zu einem neoklassizistischen Landschaftsgemälde ersten Ranges.
Die Harmonie, die Bertin in diesem Gemälde auszudrücken vermag, und die malerische Klasse, mit der er uns das idyllische Tal mit seinem stillen Strom, den saftigen Weiden sowie dem imposanten Felsmassiv und den charmanten, in antiken Gewändern gehüllten Figuren präsentiert, machen dieses Werk zu einem neoklassizistischen Landschaftsgemälde ersten Ranges.
CHF 40 000 / 60 000 | (€ 41 240 / 61 860)
Verkauft für CHF 53 750 (inkl. Aufgeld)