Lot 1140 - A218 Sammlung Dr. Peter Ducret - Donnerstag, 17. September 2026, 14.00 Uhr
MELONENTERRINE
Göggingen, um 1748–52.
Fayence mit Scharffeuerfarben. Naturalistisch gerippt und mit appliziertem Ast und Blättern auf dem Deckel. Staffiert in Grünschattierungen und dunkelgrünen Blättern. Auf einer passig geschweiften Unterschale bemalt mit Blumendekor. Gemarkt "Gögging" in Blau.
L 24 cm, H 12 cm.
Provenienz:
- Sammlung Peter Ducret, Kilchberg, von obigem 1980 erworben.
Wenige Vergleichsobjekte dieses Schaugerichts aus der kurzen Produktionszeit der Manufaktur sind bekannt. Im Bayerischen Nationalmuseum München ein Modell mit zwei Melonen, Inv.-Nr. 34/489.
Göggingen (1748 – 1752)
Die Fayencemanufaktur in Göggingen bestand nur vier Jahre. Sie wurde von dem zuvor in der Fayencemanufaktur Öttingen-Schrattenhofen tätigen Georg Nicolaus Hoffmann gegründet, ein halbes Jahr später kam Joseph Hackl aus Augsburg in den Betrieb. Da die Fabrik nicht rentabel war, ließ Fürstbischof Joseph die Fabrik bereits am 25. Oktober 1752 wieder schließen. Joseph Hackl errichtete in der Folge 1754 eine Fayencefabrik in Friedberg, er nahm Restbestände der Weißware und Farben dorthin mit. Die Bemalungen beider Manufakturen ähneln sich sehr.
Göggingen (1748 – 1752)
Die Fayencemanufaktur in Göggingen bestand nur vier Jahre. Sie wurde von dem zuvor in der Fayencemanufaktur Öttingen-Schrattenhofen tätigen Georg Nicolaus Hoffmann gegründet, ein halbes Jahr später kam Joseph Hackl aus Augsburg in den Betrieb. Da die Fabrik nicht rentabel war, ließ Fürstbischof Joseph die Fabrik bereits am 25. Oktober 1752 wieder schließen. Joseph Hackl errichtete in der Folge 1754 eine Fayencefabrik in Friedberg, er nahm Restbestände der Weißware und Farben dorthin mit. Die Bemalungen beider Manufakturen ähneln sich sehr.
CHF 1 000 / 1 500 | (€ 1 030 / 1 550)
Verkauft für CHF 10 625 (inkl. Aufgeld)