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Lot 1039* - A214 Works of Art & Decorative Arts - Donnerstag, 18. September 2025, 13.30 Uhr

SCHEIBENFIBEL - ehem. Slg. Kofler-Truniger

Merowingisch/Fränkisch, 7. Jh. n. Chr.
Goldmedaillon mit zentraler Bossierung. Goldfiligrandrähte in S-Form sowie eingelegte Almandinen und grau/schwarze Cabochons ringförmig angeordnet. Weiteres Dekor in Form von drei stilisierten Tierköpfen (1 fehlt). Rückseitig auf Bronze montiert mit Befestigungsöse. Gestanztes Dekor.
Ø 4,9 cm.
Fehlstellen an Almandinen und Golddekor. Zentraler Cabochon fehlt. Etwas verbogen und gedellt. Bronze rückseitig etwas angelaufen und berieben.

Provenienz:
- Sammlung Ernst und Marthe Kofler-Truniger (1903–1990 & 1918–1999), Luzern vor 1964 (Inv.-Nr. K723/I).
- Schweizer Privatbesitz, Luzern, ca. 1974 von obigem erworben.
- durch Erbschaft in gleichem Schweizer Familienbesitz, Luzern.

Ausstellungen:
Kunsthaus Zürich, Sammlung E. und M. Kofler-Truniger, Luzern, 7.6.–2.8.1964, Nr. 608d (mit Ausstellungskatalog).

Literatur:
Kunsthaus Zürich (Hg.): Sammlung E. und M. Kofler-Truniger, Luzern. Ausstellungskatalog, 7.6.–2.8.1964, S. 64, Nr. 608d, Tafel 46.

Vgl. für eine sehr ähnliche Scheibenfibel, ebenfalls aus der Sammlung Kofler-Truniger bei Christie's London (Auktion 2.7.25, Lot 70). Jenes Exemplar war Teil der ehem. Sammlung Marc Rosenberg (1852–1930) (Vgl. diesbezüglich Auktionskatalog Hermann Ball & Paul Graupe: Sammlung Marc Rosenberg. Berlin 1929, Lot 89 mit Abb.). Ein weiterer Vergleich kann mit einem Exemplar aus dem Cleveland Museum of Art in Ohio gezogen werden (Inv.-Nr. 2007.163).

CHF 2 000 / 3 000 | (€ 2 060 / 3 090)

Verkauft für CHF 6 250 (inkl. Aufgeld)