Lot 1040* - A214 Works of Art & Decorative Arts - Donnerstag, 18. September 2025, 13.30 Uhr
SELTENE NADEL - ehem. Slg. Kofler-Truniger
Wohl merowingisch, ca. 6. Jh. n. Chr.
Goldblech in konischer Form mit Golddraht-Filigran. Gefasste blaue und rote Glas-Cabochons auf zwei Rängen. Nadelschaft teils gerillt.
L 8 cm. Total 17,4 gr.
2 Cabochons fehlen. Gold gedellt und mit kleinen Ausbrüchen. Inkrustationen.
Provenienz:
- Auktion Dr. F. X. Weizinger & Co. München, 28.–31.10.1918, Lot 1067, Abb. Tafel 33.
- wohl Auktion Theodor Fischer, Luzern, 13.-17.6.1950, Lot 815 (erworben 17.6.1950, gem. Karteikarte).
- Sammlung Ernst und Marthe Kofler-Truniger (1903–1990 & 1918–1999), Luzern (Inv.-Nr. K733), bei obiger Auktion erworben.
- Schweizer Privatbesitz, Luzern, ca. 1974 von obigem erworben.
- durch Erbschaft in gleichem Schweizer Familienbesitz, Luzern.
Ausstellungen:
Literatur:
Es lässt sich nicht mit Gewissheit sagen, ob die im Ausstellungskatalog des Kunsthauses Zürich erwähnte Nadel (Nr. 637) tatsächlich unserer entspricht. Der Literaturverweis im Zürcher Ausstellungskatalog zu Lindenschmits "Die Altertümer unserer heidnischen Vorzeit, Mainz 1858, Heft X, Tafel 6" ist jedoch deckungsgleich mit dem Hinweis im Auktionskatalog von Dr. F. X. Weizinger & Co. (München 1918), weshalb mit hoher Wahrscheinlichkeit angenommen werden kann, dass es sich um unsere Nadel handelt. Die angebene Länge der Nadel ist zudem identisch mit unserer.
CHF 2 000 / 3 000 | (€ 2 060 / 3 090)
Verkauft für CHF 6 875 (inkl. Aufgeld)