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Lot 1258 - A182 Decorative Arts - Donnerstag, 21. September 2017, 10.00 Uhr

AMEUBLEMENT "AUX CYGNES",

Empire, wohl Toskana um 1815/25.
Bestehend aus 1 dreiplätzigen Canapé sowie 6 grossen Armlehnstühlen. Holz beschnitzt mit Schwänen und Tatzen sowie Stukkoapplikationen in Form von Blättern, Rosetten und Zierfries sowie vergoldet. Trapezförmiger Sitz auf gerader Zarge mit vorderen Tatzen- und hinteren Säbelbeinen. Flache Rückenlehne mit gepolsterten Armlehnen auf Schwanenstützen. Fehlstellen.
Canapé: 165x60x50x103 cm. Fauteuils: 62x50x51x103 cm.

Provenienz:
- Auktion Christie's New York, 31.3.2000 (Katalognr. 285-288).
- Privatsammlung, Schweiz.

Ein analoger Fauteuil, stammend aus dem Palazzo Reale di Modena, ist Teil der Sammlungen des Quirinal in Rom und abgebildet in: A. Gonzales-Palacios, Il Patrimonio Artistico del Quirinale, Mailand 1996; S. 320 (Tafel 133).

Der "décor à cygne" wurde bereits im späten 18. Jahrhundert angewandt. Es gibt eine Kommode und einen Sekretär von G. Benemann (Meister 1785) aus dem Jahr 1799, die für den russischen Hof gefertigt wurden, und ein Bett, das vom Architekten Berthault für Madame Recamier 1796/1800 hergestellt wurde. Im frühen 19. Jahrhundert waren es C. Percier und P.F.L. Fontaine, die in ihren "projets pour le mobilier du boudoir de Madame Bonaparte à Saint-Cloud" diese typisch empirischen Elemente auf Papier brachten. Die originale Zeichnung befindet sich im Metropolitan Museum of Art in New York (Inventarnr. 63535).

Lit.: D. Ledoux-Lebard, Le mobilier français du XIXe siècle, Paris 1989; S. 445 (biogr. Angaben).

CHF 9 000 / 14 000 | (€ 9 280 / 14 430)

Verkauft für CHF 34 100 (inkl. Aufgeld)