Lot 3231* - A212 Gemälde des 19. Jahrhunderts - Freitag, 28. März 2025, 16.00 Uhr
CARL SPITZWEG
(1808 München 1885)
Auf der Ruhebank. Um 1860.
Öl auf Holz.
Verso mit Nachlassstempel.
14,2 × 25 cm.
Gutachten:
Provenienz:
- Privatbesitz.
- Auktion Weichmann, Wiesbaden, 22.11.1980, Los 607.
- Privatbesitz.
- Auktion Kaupp, Sulzburg, 6.12.2014, Los 4438 (verso mit Etikett).
- Europäische Privatsammlung.
Literatur:
In seinen Bildern stellte Spitzweg gerne Spaziergänger dar, hier zeigt er uns ein älteres Paar, das sich gerade auf einer schattigen Bank niedergelassen hat, um sich eine kleine Pause zu gönnen.
Bei diesem Los handelt es sich um eine Vorstudie zu Spitzwegs Gemälde "Ausruhende Spaziergänger" (Wichmann 2002, Nr. 577), welches sich heute im Besitz der Städtischen Galerie im Lenbachhaus in München befindet (Inv.-Nr. G 3) (Abb. 1).
Laut Siegfried Wichmann existiert zudem eine Vorzeichnung zum unserem Bild - eine Bleistiftskizze auf weissem Papier mit breiten flachen Schatten (Wichmann 2002, S. 290). Die hier angebotene Ölstudie gibt damit einen wertvollen Einblick in das Vorgehen Spitzwegs beim Finden eines Motivs und dem anschliessenden Umsetzten in ein Gemälde.
Unser Werk dürfte nach der Bleistiftskizze entstanden sein und zeigt, wie versiert Spitzweg im Konstruieren einer Bildkomposition war. Gekonnt benutz er die unterschiedlichen warmen Farbtöne im vorliegenden Werk, um Licht und Schatten zu erzeugen und so dem Bild eine kontrastreiche Tiefe zu geben. Im Vergleich lässt sich gut erkennen, dass Spitzweg mit unserem Gemälde den Grundstein für die finale Version im Lenbachhaus in München legt.
Bei diesem Los handelt es sich um eine Vorstudie zu Spitzwegs Gemälde "Ausruhende Spaziergänger" (Wichmann 2002, Nr. 577), welches sich heute im Besitz der Städtischen Galerie im Lenbachhaus in München befindet (Inv.-Nr. G 3) (Abb. 1).
Laut Siegfried Wichmann existiert zudem eine Vorzeichnung zum unserem Bild - eine Bleistiftskizze auf weissem Papier mit breiten flachen Schatten (Wichmann 2002, S. 290). Die hier angebotene Ölstudie gibt damit einen wertvollen Einblick in das Vorgehen Spitzwegs beim Finden eines Motivs und dem anschliessenden Umsetzten in ein Gemälde.
Unser Werk dürfte nach der Bleistiftskizze entstanden sein und zeigt, wie versiert Spitzweg im Konstruieren einer Bildkomposition war. Gekonnt benutz er die unterschiedlichen warmen Farbtöne im vorliegenden Werk, um Licht und Schatten zu erzeugen und so dem Bild eine kontrastreiche Tiefe zu geben. Im Vergleich lässt sich gut erkennen, dass Spitzweg mit unserem Gemälde den Grundstein für die finale Version im Lenbachhaus in München legt.
CHF 8 000 / 12 000 | (€ 8 250 / 12 370)
Verkauft für CHF 12 500 (inkl. Aufgeld)