Süddeutsch, Augsburg (?), letztes Viertel 16. Jh.
Bronze und Kupfer, teils durchbrochen, getrieben sowie graviert und vergoldet. Architektonisches Gehäuse, die Wandungen graviert mit Blattranken, Früchten und Blumenvasen sowie Voluten. Die Ecken besetzt mit Pilastern und Kompositkapitellen. Kuppelförmiger, durchbrochen gearbeiteter Abschluss mit Balusteraufsatz, die Dachecken ebenso mit Balustervasen besetzt (eine ersetzt). Auf mehrfach gestuftem, profiliertem und teils durchbrochenem Sockel. Versilbertes und mit Blattwerk graviertes Zifferblatt, rückseitig mit Zifferblatt für das Schlagwerk. Werk in Pfeilerbauweise, Geh- und Schlagwerk hintereinander angeordnet. Werk mit Spindelgang und Radunruh, Stundenschlagwerk auf Glocke im Sockel. Aufzug über Saite und Schneckenräder.
21 × 20 × 24 cm.
Verkauft für CHF 15 000 (inkl. Aufgeld)