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Lot 1041 - A218 Sammlung Dr. Peter Ducret - Donnerstag, 17. September 2026, 14.00 Uhr

ZWEI SELTENE TELLER

Lunéville, um 1740–50.
Fayence mit Scharffeuerfarbendekor. Façonierter Rand bemalt mit Landschaftsinseln mit Chinoiserien und Pagoden. Malermarke in Blau NP 2 auf beiden Tellern.
Ø 23,3 cm.

Provenienz:
- Auktion Stuker Bern, 11/1992, Nr. 3507.
- Koller Auktionen, 9.-11.9.1998, Nr. 1318.
- Sammlung Peter Ducret, Kilchberg.

Literatur:
Marie-Alice und Jacques Bastian: Chinoiserie en faïence à Lunéville au XVIIIe siècle, in: Turqueries et autres chinoiseries (Ausst.-Kat.). Château de Luneville, 2009, S. 54-71, Abb. S. 57.

Als graphische Vorlage für diese frühen Chinoiserien dienten der Manufaktur Lunéville Augsburger Kupferstiche von Martin Engelbrecht (1684–1756), ein kunsthistorischer Vergleich, den erstmals P. Ducret herstellte. (Bastian, Lunéville 2009, S. 71, Anm. 2).

Frühe Chinoiserien in Scharffeuerfarben, die bereits aus Rouen bekannt waren, gehören zu den seltenen Dekoren in Lunéville, darunter wurden die qualitätvollsten von Nicolas Pioche oder seinem Atelier bemalt und signiert (ebd. S. 57-58).


CHF 1 000 / 1 500 | (€ 1 030 / 1 550)

Verkauft für CHF 3 000 (inkl. Aufgeld)