Lot 1131 - A202 Decorative Arts - Donnerstag, 22. September 2022, 10.00 Uhr
KOMMODE
Rokoko, Bern um 1745/50. Von Mathäus Funk (1697–1783).
Nussbaum furniert in rechteckigen Reserven und gefriesten Filets. Trapezförmiger, dreiseitig bombierter Korpus auf ausgeschnittener Zarge und geschweiften Beinen mit Bronzesabots. Front mit zwei Schubladen ohne Traversen. Schubladen mit Messingkanneluren. Reiche vergoldete Bronzebeschläge in Form von Rocaillen, Blüten und Blättern. Eckstollen mit Beschlägen in Form von Rocaillen und Voluten, die Zargenzierde in Form einer Muschel flankiert von Girlanden. Innen mit farbigem, marmoriertem Kleisterpapier ausgeschlagen. Grau/rosafarbener Oberhasli-Marmor. 1 Schlüssel.
95 × 58 × 81 cm.
Marmorblatt repariert. Fehlstellen und Gebrauchsspuren. Spätere Vergoldung.
Bei der hier angebotenen Kommode handelt es sich um ein elegantes Werk des Berner Ebenisten Mathäus Funk. Dessen Furniermöbel Werk zählt zu den edelsten Erzeugnissen der deutschen Möbelkunst (Heinrich Kreisel/Georg Himmelheber. Die Kunst des deutschen Möbels. Band II. München 1970. S. 326-329), orientiert sich aber teilweise auch stark an französischen Möbeln. Exemplarisch hierzu unsere Kommode, die sich sowohl in Bezug auf die Proportionen, insbesondere aber in Form der verwendeten Bronzebeschläge stark an französische Vorbilder anlehnt. Vergleichbare Kommoden bei: Hermann von Fischer, Fonck à Berne, Bern, 2001, S. 102/103, Abb. 170/172.
Bei der hier angebotenen Kommode handelt es sich um ein elegantes Werk des Berner Ebenisten Mathäus Funk. Dessen Furniermöbel Werk zählt zu den edelsten Erzeugnissen der deutschen Möbelkunst (Heinrich Kreisel/Georg Himmelheber. Die Kunst des deutschen Möbels. Band II. München 1970. S. 326-329), orientiert sich aber teilweise auch stark an französischen Möbeln. Exemplarisch hierzu unsere Kommode, die sich sowohl in Bezug auf die Proportionen, insbesondere aber in Form der verwendeten Bronzebeschläge stark an französische Vorbilder anlehnt. Vergleichbare Kommoden bei: Hermann von Fischer, Fonck à Berne, Bern, 2001, S. 102/103, Abb. 170/172.
CHF 14 000 / 18 000 | (€ 14 430 / 18 560)
Verkauft für CHF 19 820 (inkl. Aufgeld)