INDIANA, ROBERT
* 13.09.1928 New Castle, † 19.05.2018 Vinalhaven
Der amerikanische Künstler Robert Indiana spielt eine zentrale Rolle in der Entwicklung der Assemblage-Kunst, der Hard-Edge-Malerei und der Pop-Art. Er wird am 13. September 1928 in New Castle, Indiana, als Robert Clark geboren und kurz darauf adoptiert. 1942 zieht er nach Indianapolis, wo er die Arsenal Technical High School besucht. Nach seinem Abschluss verbringt er drei Jahre bei der US Air Force und studiert danach am Art Institute of Chicago, an der Skowhegan School of Painting and Sculpture in Maine sowie am Edinburgh College of Art in Schottland. 1954 kehrt er in die USA zurück, lässt sich in New York City nieder und schliesst sich bald dem Künstlerkreis um Ellsworth Kelly an. Als unerschöpfliche Inspirationsquelle dienen dem selbsternannten Zeichenmaler nicht nur seine Künstlerkollegen, sondern auch die kommerzielle amerikanische Kultur mit ihren Werbeplakaten, Konsumgüterlogos, Mythen und Träumen.
Ende der 1950er- Jahre kreiert Indiana eine beispiellose Bildsprache aus geometrischen Formen, Buchstaben und Zahlen, die er mit grossen blockigen Buchstaben in verschiedenen Schriftarten und Farben gestaltet. Zusammen mit Andy Warhol, Claes Oldenburg und Roy Lichtenstein zählt er in Kürze zu den führenden Köpfen des neuen Pop-Art-Trends. Seine Bilder mit dem berühmten LOVE-Motiv, die ab Mitte der 60er Jahre entstehen, machen Indiana weltbekannt. Bis zu seinem Tod im Jahr 2018 lebt und arbeitet Robert Indiana auf der Insel Vinalhaven im Bundesstaat Maine. Seine Werke sind in anerkannten Museen und Galerien weltweit ausgestellt.
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