ARP, HANS (JEAN)
* 16.9.1886 Strassburg, † 7.6.1966 Basel
Am 16. September 1886 wird Hans Peter Wilhelm Arp in Strassburg als Sohn deutsch-elsässischer Eltern geboren. Von 1901 bis 1908 besucht er Kunstschulen in Strassburg und Weimar sowie die Académie Julian in Paris. In seinem neuen Wohnort Weggis gründet er 1910 die schweizerische Künstlervereinigung "Der Moderne Bund". Nach Aufenthalten in verschiedenen europäischen Städten zieht er 1916 nach Zürich und ruft als Mitinitiator die Dada-Bewegung ins Leben. Hier lernt er die Malerin Sophie Taeuber kennen, die er 1922 heiratet.
Nach dem Umzug nach Paris wendet sich Arp verstärkt dem Surrealismus zu. 1925 nimmt er an der ersten Gruppenausstellung der Surrealisten teil. Ein Jahr später wird er französischer Staatsbürger und siedelt nach Meudon über. Ab 1930 schliessen sich Arp und Sophie Taeuber-Arp verschiedenen Künstlergruppen an, so auch der neuen abstrakten Pariser Künstlergruppierung "Abstraction-Création". Arps Werke werden 1940 von den Nationalsozialisten als entartete Kunst entwertet und verboten. 1942 flieht der Künstler vor den deutschen Truppen nach Grasse. Später verlegt er seinen Wohnsitz nach Zürich, wo Sophie Taeuber-Arp an den Folgen eines Unfalls stirbt.
Nach dem Kriegsende kehrt Arp nach Frankreich zurück. 1959 zieht er nach Locarno und heiratet die Kunstsammlerin Marguerite Hagenbach. Der deutsch-französische Maler, Bildhauer, Dichter und Dada-Mitbegründer Hans Arp stirbt 1966 kinderlos in Basel. Als Pionier der abstrakten Kunst zählt Hans Arp zu den bedeutendsten Künstlern der Avantgarde im 20. Jahrhunderts.
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ÜBER ALFRED SISLEY
Geboren 1839 in Paris als Sohn eines englischen Kaufmanns, kam Sisley früh mit der englischen Landschaftsmalerei in Berührung. Nach seiner Rückkehr nach Paris begann er 1862 seine Ausbildung im Atelier von Charles Gleyre, wo er Monet, Renoir und Bazille kennenlernte. Gemeinsam arbeiteten sie im Freien, insbesondere im Wald von Fontainebleau. Während Sisleys frühe Werke noch von dunklen Farbtönen und dem Einfluss Corots und Courbets geprägt sind, wendet er sich ab etwa 1870 zunehmend dem Impressionismus zu. Seine Palette hellt sich auf, der Pinselstrich wird freier.
Nach dem Verlust des Familienvermögens während des Deutsch-Französischen Krieges wird Sisley vom Kunsthändler Paul Durand-Ruel unterstützt. Er beteiligt sich an mehreren Impressionisten-Ausstellungen, bleibt jedoch zu Lebzeiten von der Kritik weitgehend unbeachtet. Erst nach seinem Tod 1899 erfährt sein Werk grosse Anerkennung. Heute gilt Sisley als einer der bedeutendsten Landschaftsmaler des Impressionismus.
Alfred Sisleys Werk zeichnet sich durch ein feines Gespür für Bildraum, Komposition sowie das subtile Zusammenspiel von Licht und Schatten aus. In dem beschriebenen Gemälde führt er den Betrachter an den Rand eines Waldes nahe eines kleinen Dorfes in der Île-de-France. Anstatt den Blick in die Tiefe des Raums zu lenken, konzentriert Sisley die Komposition auf das leicht ansteigende Gelände am Waldrand. Der Blick folgt dem unebenen Boden mit Grasflächen und Büschen, dem feinen Schattenspiel der noch kahlen Bäume und gelangt schliesslich zu einem am Wegesrand aufgeschichteten Heuschober. Die differenzierte Wiedergabe von Vegetation sowie die helle, sensible Farbpalette verleihen der Szene eine ruhige, atmosphärische Präsenz.
Werke von Alfred Sisley, die erfolgreich bei Koller Auktionen verkauft wurden
HANS ARP
CHF 4 000 / 6 000 | (€ 4 120 / 6 190)
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HANS ARP
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HANS ARP
CHF 2 000 / 3 000 | (€ 2 060 / 3 090)
Verkauft für CHF 2 400 (inkl. Aufgeld)
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