SIGNACS HAFEN
VON ST. TROPEZ
ALS HÖHEPUNKT
RÜCKBLICK AUF DIE JUNI-AUKTIONEN IN ZÜRICH
In unseren Juni-Auktionen für Moderne, Zeitgenössische und Schweizer Kunst sorgten lebhafte Bietergefechte für zahlreiche Zuschläge, welche die Schätzpreise deutlich überstiegen. So erzielten Werke von Paul Signac, Fernando Botero, Ferdinand Hodler und Domenico Gnoli teils siebenstellige Spitzenpreise. Mit diesen Auktionen hat sich Koller an die Spitze des aktuellen deutschsprachigen Kunstmarkts gesetzt: Die drei höchsten Zuschlagspreise für Impressionismus, Moderne und Zeitgenössische Kunst im ersten Halbjahr 2025 wurden allesamt von uns erzielt.
PAUL
SIGNAC
Saint-Tropez, port en fête. 1895.Öl auf Leinwand.
32 × 50 cm.
Verkauft bei Koller Auktionen
für CHF 6,18 Mio.
«Saint-Tropez, port en fête» von 1895, ein Schlüsselwerk im Œuvre Paul Signacs, wurde in einer deutschen Privatsammlung wiederentdeckt. Das grossformatige Gemälde war zuletzt im Jahr 1903 auf dem Auktionsmarkt. Signac malte das Bild kurz nach seiner Ankunft in Saint-Tropez. Mit seiner leuchtenden Farbpalette und seiner stilistischen Eigenart innerhalb des Pointillismus dokumentiert es einen entscheidenden Moment im Schaffen des Künstlers. Das Werk war bislang nur in Form einer Skizze bekannt und stand im Zentrum eines spannenden Bieterwettstreits. Am Ende stand ein Preis von 6,18 Millionen Franken – und damit mehr als das Dreifache der Schätzung.
Für Domenico Gnolis monumentales Bild «Zipper No 2» aus dem Jahr 1968 bot ein privater Sammler 3 Millionen Franken. Ferdinand Hodlers «Salève im Herbst» konnte für 3,1 Millionen Franken in neue Hände vermittelt werden. Als viertes Werk schaffte es Giovanni Giacomettis eindrucksvolles Figurenbildnis «Fiammetta II» in den illustren Kreis der Millionenzuschläge vom Juni, hier fiel der Hammer bei 1,06 Millionen Franken.
FERDINAND HODLER
Der Salève im Herbst. Um 1891.Öl auf Leinwand. 70,5 × 50,5 cm.
Verkauft für CHF 2,01 Mio.
Weitere Kunstwerke sorgten neben diesen Spitzenlosen für namhafte Zuschläge: Gustave Loiseaus Les peupliers au bord de la rivière steht mit 400 000 Franken in den Büchern, während Fernando Botero Monalisa aus dem Jahr 1959 573 000 Franken erreichte. Aus dem Schaffen des Tschechoslowaken Mikuláš Medek kamen zwei Grossformate unter den Hammer, die für 400 000 bzw. 362 000 Franken den Besitzer wechselten. Ein farbintensives Stillleben von Louis Valtat vervierfachte seine untere Schätzung und wurde für 318 000 Franken zugeschlagen.
Mit diesen Auktionen hat sich Koller an die Spitze des aktuellen deutschsprachigen Kunstmarkts gesetzt.
MIKULÁŠ MEDEK
Sensitivni manifestace IV. 1963.Öl und Emaille auf Leinwand. 170,5 × 120 cm.
Verkauft für CHF 400 000
Unsere Schmuckauktion bestätigte die anhaltend hohe Nachfrage nach hochwertigen Edelsteinen und Schmuckstücken. Für einen kolumbianischen Smaragd-Diamant-Ring von Boucheron liefen nicht nur unsere Telefonleitungen heiss, auch das Interesse im Saal und online war gross. Der Hammer fiel hier erst bei 85 000 Franken. Eine Saphir-Diamant-Brosche aus der Epoche um 1910 erzielte 300 000 Franken, ein tropfenförmiger Diamantring 318 000 Franken.
Ebenso erfolgreich verlief unsere Uhrenauktion: 69 von 71 Losen wurden verkauft. Der Gesamterlös lag hier fast doppelt so hoch wie die Schätzungen. An der Spitze stand ein seltener, ungetragener Patek-Philippe-Chronograph mit ewigem Kalender, für den der neue Besitzer 218 000 Franken zahlte. Eine Rolex-Daytona «Paul Newman» erzielte weitere 193 000 Franken.
MÖCHTEN SIE VERKAUFEN?
Der Weg zu einem erfolgreichen Verkauf bei Koller Auktionen ist einfach und lohnend. Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Schätzung oder senden Sie uns bequem Bilder Ihrer Objekte über die Schaltfläche unten.
Ihr Kunstwerk, Schmuckstück oder Ihre Uhr könnte schon bald im Mittelpunkt unserer nächsten Auktion stehen – und hervorragende Ergebnisse erzielen.
Jetzt schätzen lassen









