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Lot 3215* - A204 Gemälde des 19. Jahrhunderts - Freitag, 31. März 2023, 16.00 Uhr

CHARLES LEROY-SAINT-AUBERT

(1852 Frankreich 1907)
Dame mit Schirm im Jardin du Luxembourg.
Öl auf Holz.
Oben rechts und unten rechts signiert: Leroy. St Aubert.
23 × 15,5 cm.

Provenienz:
Europäische Sammlung.

Nachdem Charles Leroy-Saint-Aubert seine künstlerische Ausbildung bei dem Maler Alphonse-Victor Colas (1818–1887) begann, zog es den jungen Maler nach Paris, um sich in seinem künstlerischen Schaffen weiterzuentwickeln. Dort trat er in das Atelier des renommierten Porträtisten und Historienmaler Léon Bonnat (1833–1922) ein. Frei von den offiziellen Reglementierungen durch die École des Beaux-Arts lernte Leroy-Saint-Aubert mit einer Schar anderer Schüler im Atelier das Malen und Zeichnen. Ab den 1880er-Jahren beteiligte sich Leroy-Saint-Aubert an offiziellen Ausstellungen, wie dem Salon des artistes français, dem Salon du Champ-de-Mars und dem Salon des Indépendants. An diesen stellte er unter anderem Landschaftsbilder in eher klassischer und vorimpressionistischer Manier aus. Es sind aber seine lebensfrohen Szenen aus dem Pariser Stadtleben zur Zeit des Fin de Siècle, in denen der Maler seine Meisterschaft fand. In diesen Belle-Epoque Bildern zeigt Leroy-Saint-Aubert bevorzugt junge elegante Damen, welche er meist in Pariser Cafés, auf den Boulevards der Stadt oder im Jardin du Luxembourg inszeniert.

Die beiden hier angebotenen Damenporträts sind zwei exemplarische Werke, in denen es dem Maler durch seinen feinen und dynamischen Malstil gelingt, das Lebensgefühl der jungen Pariser Gesellschaft einzufangen.

CHF 10 000 / 15 000 | (€ 10 310 / 15 460)

Verkauft für CHF 11 250 (inkl. Aufgeld)
Angaben ohne Gewähr