Lot 109 - A164 Bücher - Samstag, 23. März 2013, 10.00 Uhr

Forel, Auguste, Psychiater u. Sozialreformer (1848-1931).

Eigenh. Postkarte mit Unterschrift.
Chigny, 8. März 1906. Mit eigenh. Adresse.

In deutscher Sprache, an Karl Friedrich Suter in München: "Mein jüngstes Kind (9 Jahre) ist an einer septischen Infektion ungeheuer schwer erkrankt, wohl verloren - Hirn stark mitgenommen (Halblähmung), 40° Fieber - schwebt zwischen Tod u. Leben. Ich musste daher meine Vorträge absagen, d. h. verschieben (wenn man mich später noch will) [...] Ich stehe zur Verfügung wenn man mich noch will, sobald die Sache mit meinem Kind entschieden sein wird [....]". - Forels jüngstes Kind, seine Tochter Cécile, sollte im selben Jahr versterben. - Auguste Forel war Direktor der Irrenanstalt Burghölzli in Zürich und gilt als "Vater der Schweizer Psychiatrie" sowie als einer der wichtigsten Vertreter der Abstinenzbewegung in der Schweiz. - Beiliegend eine Karte mit mont. eigenh. Grussformel und Unterschrift Forels sowie 1 mont. Portrait (Zeitschriftenaussschnitt).

CHF 400 / 600

€ 370 / 560

Verkauft für CHF 600 (inkl. Aufgeld)
Angaben ohne Gewähr