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COYPEL, NOËL-NICOLAS

1690 Paris 1734

Noël-Nicolas Coypel war Sohn des Malers Noël Coypel (1628–1707) und Halbbruder des fast dreissig Jahre älteren Antoine Coypel (1661–1722). Seine Bildthemen entstammen oft der antiken Mythologie. Er wird in der Kunstgeschichte häufig als der begabteste Maler der Künstlerfamilie Coypel angesehen, auch wenn er der am wenigsten bekannte ist; dies hängt nicht zuletzt mit seinem krankheitsbedingten frühen Tod und einer nur kurzen Phase künstlerischer Reife und kommerziellen Erfolgs (von 1725 bis etwa 1728) zusammen. Er war Peintre du Roi (Maler des Königs) und zu seinen Schülern zählte unter anderem Jean Siméon Chardin (1699–1779).


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ÜBER ALFRED SISLEY

Geboren 1839 in Paris als Sohn eines englischen Kaufmanns, kam Sisley früh mit der englischen Landschaftsmalerei in Berührung. Nach seiner Rückkehr nach Paris begann er 1862 seine Ausbildung im Atelier von Charles Gleyre, wo er Monet, Renoir und Bazille kennenlernte. Gemeinsam arbeiteten sie im Freien, insbesondere im Wald von Fontainebleau. Während Sisleys frühe Werke noch von dunklen Farbtönen und dem Einfluss Corots und Courbets geprägt sind, wendet er sich ab etwa 1870 zunehmend dem Impressionismus zu. Seine Palette hellt sich auf, der Pinselstrich wird freier.

Nach dem Verlust des Familienvermögens während des Deutsch-Französischen Krieges wird Sisley vom Kunsthändler Paul Durand-Ruel unterstützt. Er beteiligt sich an mehreren Impressionisten-Ausstellungen, bleibt jedoch zu Lebzeiten von der Kritik weitgehend unbeachtet. Erst nach seinem Tod 1899 erfährt sein Werk grosse Anerkennung. Heute gilt Sisley als einer der bedeutendsten Landschaftsmaler des Impressionismus.

Alfred Sisleys Werk zeichnet sich durch ein feines Gespür für Bildraum, Komposition sowie das subtile Zusammenspiel von Licht und Schatten aus. In dem beschriebenen Gemälde führt er den Betrachter an den Rand eines Waldes nahe eines kleinen Dorfes in der Île-de-France. Anstatt den Blick in die Tiefe des Raums zu lenken, konzentriert Sisley die Komposition auf das leicht ansteigende Gelände am Waldrand. Der Blick folgt dem unebenen Boden mit Grasflächen und Büschen, dem feinen Schattenspiel der noch kahlen Bäume und gelangt schliesslich zu einem am Wegesrand aufgeschichteten Heuschober. Die differenzierte Wiedergabe von Vegetation sowie die helle, sensible Farbpalette verleihen der Szene eine ruhige, atmosphärische Präsenz.



Werke von Alfred Sisley, die erfolgreich bei Koller Auktionen verkauft wurden


Lot 3074* - A192 Gemälde Alter Meister - Freitag 19 Juni 2020, 14.00 Uhr

NOËL-NICOLAS COYPEL

(1690 Paris 1734)
Der Triumph der Amphitrite.
Öl auf Leinwand.
153 × 123 cm.

CHF 30 000 / 40 000 | (€ 30 930 / 41 240)

Verkauft für CHF 85 700 (inkl. Aufgeld)
Angaben ohne Gewähr.

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