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41 Treffer
HALBARTE

HALBARTE

Schweizerisch, 3. Viertel 16. Jh.

Massive Vierkantspitze, im Ansatz flächig, Marke: in leicht zugespitztem Schild ein achtzackiger Stern. Mondsichelförmiges Blatt mit breitem Hals und schräg gestellter konkaver Schneide, einfacher aus Bogen und Punkten bestehender Dekor. Auf dem Schnabelhaken die gravierten Buchstaben W / A sowie eine Punktedekor. Blatt- und Schnabelhakenkanten mit jeweils zwei bogenförmigen Einschnitten. Zwei Schaftfedern und Schaftbänder, Zwinge. Originalschaft, geschnittene Besitzerinitialen.

L 205 cm

Verkauft für CHF 2 875 (inkl. Aufgeld)
Angaben ohne Gewähr

HALBARTE

HALBARTE

Schweizerisch, 3. Viertel 16. Jh. Berner Aargau.

Vierkantspitze, trapezförmiges Blatt mit schräg gestellter gerader Schneide, Durchbruch in Vierpassform, Marke: fünfzackiger Stern, im Zentrum kleine kreisförmige Scheibe. Schnabelhaken mit drei kreisförmigen Durchbrechungen. Blatt-und Schnabelhakenkanten mit zwei bogenförmigen Einschnitten. Zwei gewellte Schaftfedern und Schaftbänder, Zwinge. Vierkantiger Originalschaft teilweise ergänzt.

L 227,5 cm

Verkauft für CHF 3 000 (inkl. Aufgeld)
Angaben ohne Gewähr

HALBARTE

HALBARTE

Italienisch, Ende 16. Jh .

Lange Vierkantspitze, halbmondförmiges, schmales Blatt mit schräg gestellter konkaver Schneide, zwei kreuzförmige und Punktdurchbrechungen. Schnabelhaken mit Punktdurchbrechungen und verstärkter Spitze. Blatt und Haken mit graviertem Dekor: Krieger, Gebäude und Blattwerk, dazu Ornamente. Zwei Schaftfedern. Achtkantschaft.

L 232,5 cm

Verkauft für CHF 2 000 (inkl. Aufgeld)
Angaben ohne Gewähr

HELM

HELM

Deutsch oder italienisch, um 1515/25.

Eisen blank, teilweise korr. Halbkugelförmige einteilige Helmglocke, Scheitelfläche unterteilt in drei hohe getriebene und geriffelte Wulsten. Im Nackenteil eine vernietete zweiteilige Federtülle. Die Glocke mündet in eine schmale, zweiteilige Krempe und Wangenklappen mit geschnürten Borten. Wangenklappen im Zentrum mit einer kreisförmig getriebenen Basis für jeweils sieben Punktdurchbrechungen. Über die Helmfläche verteilt Löcherpaare zur Befestigung eines Stoffbelags.

H 18,2 cm. Z: 2-3.

Verkauft für CHF 6 875 (inkl. Aufgeld)
Angaben ohne Gewähr

HARNISCHBRUST

HARNISCHBRUST

Deutsch oder italienisch, um 1510/20.

Eisen blank, etwas korr. Stark gewölbte, sog. Kugelbrust, Brustabschluss und die geschobenen Armausschnitte mit wulstigen tordierten Borten, letztere mit graviertem Doppelliniendekor. Ohne Bauchreif.

H 33,5 cm. Z: 2.

Verkauft für CHF 2 250 (inkl. Aufgeld)
Angaben ohne Gewähr

HALBARTE

HALBARTE

Italienisch, 2. Viertel 16. Jh.

Vierkantspitze von rhombischem Querschnitt, die sich vom flächigen Ansatz waagrecht abgrenzt, schräg gestelltes trapezförmiges Blatt mit gerader Schneide und schmalem Hals, Punktdurchbrechungen in drei Dreiergruppen, Blattober- und Unterkante sowie Schnabelhaken mehrfach bogenförmig eingeschnitten, Marke: Schwertmarke. Blatt und Haken mit fein punziertem ornamentalem Dekor. Zwei lange Schaftfedern, Zwinge.

L 228,5 cm

Verkauft für CHF 5 625 (inkl. Aufgeld)
Angaben ohne Gewähr

HALBARTE

HALBARTE

Deutsch, Ende 16. Jh. Kempten/Allgäu.

Lange Vierkantspitze, schräg gestelltes schmales trapezförmiges Blatt mit breitem Hals, Blattober- und Unterkante bogenförmig eingeschnitten, leicht konkave Schneide. Flacher Schnabelhaken, Marke „in Schild Dreiblatt mit kurzem Stiel“ (Claus Lerchli, Kempten). Zwei Schaftfedern und zwei Schaftbänder, Zwinge. Originaler Achtkantschaft von acht Fuss Länge.

L 232 cm

Verkauft für CHF 2 500 (inkl. Aufgeld)
Angaben ohne Gewähr

STURMHAUBE

STURMHAUBE

Deutsch, Ende 16. Jh.

Eisen blank. Einteilige Glocke mit gerilltem Kammgrat in den etwas zugespitzten Augenschirm übergehend, Nürnberger Beschau verwischt, Nackenschirm eingenietet. Wangenklappen mit jeweils fünf Punktdurchbrechungen. Augen- und Nackenschirm sowie Wangenklappen mit gerillten Borten.

H 27,1 cm. Z: 1-2.

Verkauft für CHF 2 250 (inkl. Aufgeld)
Angaben ohne Gewähr

HALBARTE

HALBARTE

Deutsch, um 1550. Landsknechtwaffe.

Vierkantspitze, halbmondförmiges schmales Blatt mit breitem Hals und schräg gestellter konkaver Schneide. Hals mit Punktdurchbrechungen in Form eines „Z-Zeichens“. Schnabelhaken mit vier Punktdurchbrechungen, Kanten mit kleinen Einschnitten, Marke „in Schild ein Kreuz von Scheibe überhöht“. Lange Schaftfedern und Schaftbänder, Zwinge. Originalschaft teilweise ergänzt.

L 232,5 cm

Verkauft für CHF 1 250 (inkl. Aufgeld)
Angaben ohne Gewähr

HALBARTE

HALBARTE

Italienisch, Ende 16./Anfang 17. Jh.

Lange Vierkantspitze, halbmondförmiges, schmales Blatt mit Hals und schräg gestellter konkaver Schneide, zwei Punktdurchbrechungen und zwei kurze Zierlappen. Schnabelhaken mit drei Punktdurchbrechungen, Kanten mit kleinen Einschnitten. Zwei Schaftfedern und zwei Schaftbänder, Zwinge. Achtkantschaft, alte Bemalung etwas defekt.

L 224 cm

Verkauft für CHF 1 500 (inkl. Aufgeld)
Angaben ohne Gewähr

ROSSSCHINDER (RONCA)

ROSSSCHINDER (RONCA)

Italienisch, um 1550.

Vierkantspitze von rhombischem Querschnitt, in langes, schmales Blatt mündend, leicht konvexe Schneide endet gegen den Ort in einem sichelförmigen Abschluss. Das über dem Rückendorn zweischneidige Blatt weist unterhalb des Dorns einen Rücken auf, grosse geschlagene Skorpion-Marke. Am Blattansatz beidseitig kurze flache Dornen. Vierkantige konische Tülle mit zwei langen Schaftfedern, Dekorrosetten aus Messing. Achtkantschaft ergänzt.

L 233 cm

Verkauft für CHF 5 625 (inkl. Aufgeld)
Angaben ohne Gewähr

HALBARTE

HALBARTE

Schweizerisch, 3. Viertel 16. Jh.

Vierkantspitze, trapezförmiges Blatt mit schräg gestellter gerader Schneide, Blattober- und Unterkanten sowie Schnabelhaken mit bogenförmigen Einschnitten, einfacher Bogen- und Punktedekor, Marke: Fünfeck mit achtstrahligem Stern. Zwei gewellte Schaftfedern und Bänder. Achtkantschaft.

L 230 cm

Verkauft für CHF 3 000 (inkl. Aufgeld)
Angaben ohne Gewähr

HALBARTE

HALBARTE

Deutsch, 2. Viertel 16. Jh.

Einschneidige, klingenartige Spitze mit starkem Rücken, welche in die Schaftführung übergeht, langes schmales trapezförmiges Blatt mit minim konkaver Schneide, breiter Halsansatz, drei mit Messing gefüllte Punktdurchbrechungen, Blattober- und Unterkante stark eingezogen. Schnabelhaken, Marke: fünfzackige Sternmarke mit stumpfen Enden. Zwei lange Schaftfedern. Achtkantschaft.

L 231 cm

Verkauft für CHF 1 625 (inkl. Aufgeld)
Angaben ohne Gewähr

ZWEIHÄNDER

ZWEIHÄNDER

deutsch, um 1600. Sog. "Flamberg".

Eisengefäss, grosser Knauf, konischer Ansatz, Verniethälfte halbkugelförmig, sechs tiefe Zierrillen, dazu einfacher Sticheldekor. Vierkantige Parierstange mit ortwärts gebogenen gerollten Enden und je einem Paar von entsprechenden seitlich angeschweissten Zierelementen. Beidseitig grosse Parierringe, innen mit lilienförmigen Einsätzen. Belederter Holzgriff alt restauriert, im Mittelteil drei Zierwulsten. Klinge zweischneidig, gegen den Ort breiter werdend, flache Mittelbahn, Schneiden geflammt, lange Fehlschärfe mit grossen Parierdornen.

Klinge L 123,8 cm. L 171,2 cm. Z: 1-2

Verkauft für CHF 5 625 (inkl. Aufgeld)
Angaben ohne Gewähr

KRIEGSGERTEL

KRIEGSGERTEL

Schweizerisch, um 1600. Sog. "Schwendtgertel", Luzern, 1. Modell.

Hochrechteckiges Blatt, volle Rückenklinge, im Mittelteil des Rückens ein langer Dorn. Das Blatt endet im Ort in einer kleinen Spitze sowie einem bogenförmigen, gewinkelten Fortsatz. Schmiedemarke „in Schild über einem Bogen ein sechszackiger Stern“, dazu auf der Rückseite des Blattes ein grosses gotisches „L“ für Luzern. Massive gerundete Tülle mit zwei Schaftfedern. Originaler Achtkantschaft, geschlagenes Besitzerzeichen „LUZERN“ (Luzerner Zeughausslg.).

L 173 cm

Verkauft für CHF 3 250 (inkl. Aufgeld)
Angaben ohne Gewähr

HALBARTE

HALBARTE

Schweizerisch, 2./3. Viertel 16. Jh .

Massive Vierkantspitze, im Ansatz flächig, Marke: in leicht zugespitztem Schild ein achtzackiger Stern. Trapezförmiges Blatt mit schräg gestellter gerader Schneide und kreuzförmig angeordneten Punktdurchbrechungen. Schnabelhaken und Blattkanten mit bogenförmigen Einschnitten. Zwei Schaftfedern und Schaftbänder. Achtkantschaft.

L 211,5 cm

Verkauft für CHF 2 500 (inkl. Aufgeld)
Angaben ohne Gewähr

HALBARTE

HALBARTE

Schweizerisch, letztes Viertel 16. Jh. Ringier-Zofingen.

Vierkantspitze, trapezförmiges Blatt mit schräg gestellter, gerader Schneide, Dekor bestehend aus einfachen Bogengravuren u. Dreiergruppen von Punktdurchbrechungen, Blattober- und Unterkante sowie Schnabelhaken bogenförmig eingeschnitten, geschlagene Marke: „Quadrat mit diagonalem Balken und drei Kugeln (= vereinfachtes Ringierwappen). Zwei Schaftfedern und zwei Schaftbänder. Zwinge und Achtkantschaft ergänzt.

L 209 cm

Verkauft für CHF 3 500 (inkl. Aufgeld)
Angaben ohne Gewähr

SCHWEIZERSÄBEL

SCHWEIZERSÄBEL

deutsch, Christoph I. Stäntler - Passau/München um 1560.

Eisengefäss, geschnittener Dekor, Löwenkopfknauf mit geöffnetem Rachen, herausragender Zunge und fein gearbeiteten Zähnen, Ohren und Fell, kugeliger Nietkopf. Flacher Griffbügel in Parierstange mündend, Seitenbügel endet handförmig im terzseitigen Parierring, durch eine S-förmige Spange mit dem Griffbügel verbunden. S-förmig geschweifte Parierstange endet in geschnittenen Löwenköpfen. Quartseitig grosser Fingerbügel, der über den Daumenbügel mit der Parierstange verbunden ist. Auf den Aussenseiten der Bügel, Spange, Parierring und Parierstange geschnittener ornamentaler Blatt- und Punktedekor. Griff mit feiner Messingdrahtwicklung. Rückenklinge, breite Hohlschliffe, im Ortbereich zweischneidig, Marke: "Hand mit Malchus" (Christoph I.Stäntler).

Rückenklinge L 87,7 cm. L 102 cm. Z: 1.

Verkauft für CHF 18 600 (inkl. Aufgeld)
Angaben ohne Gewähr

HALBARTE

HALBARTE

Deutsch, letztes Viertel 16. Jh.

Vierkantspitze, halbmondförmiges Blatt mit Hals und schräg gestellter konkaver Schneide, drei Dreiergruppen von Punktdurchbrechungen, Schnabelhaken mit kleinen Bogeneinschnitten. Zwei Schaftfedern, zwei Schaftbänder, Zwinge. Achtkantschaft.

L 223 cm

Verkauft für CHF 1 500 (inkl. Aufgeld)
Angaben ohne Gewähr

HALBARTE

HALBARTE

Schweizerisch, 1606/1636, Zürich.

Vierkantspitze, kurzer quaderförmiger Ansatz mit Marke: Reichsapfelform mit sechs Punkten des Balthasar Erhardt, hohes trapezförmiges Blatt mit leicht schräggestellter konvexer Schneide, breiter Halsansatz. Schnabelhaken, Ober- und Unterkante mit einem kleinen Bogeneinschnitt. Zwei Schaftfedern. Eisen etwas korrodiert, Vierkantschaft wohl alt ergänzt.

L 196 cm

Verkauft für CHF 2 250 (inkl. Aufgeld)
Angaben ohne Gewähr

STURMHAUBE

STURMHAUBE

Deutsch oder österreichisch um 1570/80.

Eisen geschwärzt. Einteilige Glocke mit gerilltem Kammgrat, beidseitig des Kamms ein versenkt getriebenes, blankes Zierband. Beweglicher, spitzendender Augenschirm mit versenkt getriebener, blanker Randleiste, eingenieteter Nackenschirm und Wangenklappen weisen ebenfalls versenkt getriebene Randleisten auf. Auf den Wangenklappen jeweils fünf Punktdurchbrechungen. Augen- und Nackenschirm mit gerillten Borten.

H 27 cm. Z: 1-2.

Verkauft für CHF 2 500 (inkl. Aufgeld)
Angaben ohne Gewähr

REITSCHWERT

REITSCHWERT

Deutsch, München, letztes Viertel 16. Jh.

Eisengefäss, grosser eierförmiger Knauf mit Nietkopf und kurzem konischem Hals. Lange gerade Parierstange aus gerundetem Eisen, kugelige Enden, grosser Parierring durch Spangen mit einem kleinen Parierring (Eselshuf) verbunden. Quartseitig ein Daumenbügel der in eine Spange mündet; diese endet wie eine zweite Spange in die Basis des Eselshufs. Parierringe im Zentrum verdickt. Lederbespannter, konischer zweiteiliger Griff von ovalem Querschnitt, im Knaufbereich etwas zugespitzt. Zweischneidige Klinge, rhombischer Querschnitt, auf der Fehlschärfe beidseitig gleiche hispanisierende Marke "S oder Z" von Krone übrhöht (Wolfgang Stäntler, München), Schneiden gerade in den Ort laufend.

Klinge L 92,4 cm. L 113 cm. Z: 1.

Verkauft für CHF 10 000 (inkl. Aufgeld)
Angaben ohne Gewähr

KNEBELSPIESS

KNEBELSPIESS

Deutsch oder schweizerisch, 2. Viertel 16. Jh.

Lange, blattförmige Klinge, rhombischer Querschnitt, Schneiden gerade in den Ort laufend, Marken beidseitig : sechsblättrige Rosette. Die Klinge endet in einem kurzen massiven Steg, der in die gerundete Tülle mündet. Beidseits der Tülle dreieckförmige mit Dreipässen durchbrochene Knebel. Zwei Schaftfedern. Achtkantschaft.

L 231,5 cm

Verkauft für CHF 2 000 (inkl. Aufgeld)
Angaben ohne Gewähr

KRIEGSGERTEL

KRIEGSGERTEL

Schweizerisch, Anfang 17. Jh. Luzern, 2. Modell. Sog. "Schwendtgertel".

Hochrechteckiges Blatt in der Art einer vollen Rückenklinge, endet im Ort in einer kleinen Spitze und einem bogenförmigen Fortsatz, Marken: in Tartschenschild ein Malteserkreuz über einem Bogensegment zwischen zwei kleinen Kugeln, dazu „L“ für Luzern. Massive, gerundete Tülle, zwei Schaftfedern. Achtkantschaft, geschlagenes Besitzerzeichen „LUZERN“ (Zeughausslg.Luzern).

L 170 cm

Verkauft für CHF 1 500 (inkl. Aufgeld)
Angaben ohne Gewähr

STURMHAUBE

STURMHAUBE

Italienisch, "Borgognotta aguzza", letztes Drittel 16. Jh. Brescia(?).

Eisen blank. Zugespitzte, einteilige Helmglocke mit Mittelgrat, Grat mündet in eine kleine Spitze. Die Glocke mündet in den spitzendenden Augen- und Nackenschirm, beide sowie die Wangenklappen mit versenkt getriebenen Randleisten. An der Glockenbasis vernietete Messingrosetten, auf den Wangenklappen jeweils fünf Punktdurchbrechungen. Augen- und Nackenschirm sowie Wangenklappen mit gerillten Borten.

H 27,8 cm. Z: 2.

Verkauft für CHF 4 750 (inkl. Aufgeld)
Angaben ohne Gewähr